Kostenexplosion wie bei der Elbphilharmonie?

schild-elbtunnel-a7-verkehr-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Wer muss ihn zahlen, den Deckel? Wie das Abendblatt berichtet, wird auch der dritte geplante Deckelabschnitt der A7 in Höhe Bahrenfeld und Otmarschen noch einmal teurer als ursprünglich veranschlagt.

Der Hamburger Senat rechnet derzeit mit Zusatzkosten von 43 Millionen Euro. Ursprünglich waren für den dritten Teilabschnitt 86 Millionen Euro vorgesehen. Der Anteil der Hansestadt Hamburg würde sich proportional verdoppeln. Man hat es ja.

Doch damit nicht genug der gestiegenen Kosten: Auch die ersten beiden Abschnitte in Stellingen und Schnelsen werden teurer, das ist schon seit Jahresende bekannt: 112 Millionen Euro sollen mehr „fließen“, und auf den Verkehrsfluss hat die bauliche Veränderung freilich keinen Einfluss.

Viel Lärm um nichts?

Zusammengerechnet heißt das: Statt der ursprünglichen 395 Millionen Euro würde (und wir entschuldigen uns an dieser Stelle für die vielen Zahlen) der Deckel der Autobahn 7 in Höhe der Hansestadt gleich mal 550 Millionen Euro kosten.

Ein Lärmschutz für über eine halbe Milliarde Euro: Die Hansestadt bleibt nach der Elbphilharmonie weiter in den „kostspieligen“ Schlagzeilen.

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