The Beatles verkaufen die meisten Platten

ringo-starr-peace-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Der Trend geht wieder hin zu Vinyl: Polyvinylchlorid, besser geläufig als Schallplatten, oder die schwarzen runden Dinger mit den Rillen, haben in den letzten Jahren zugelegt, nicht was den Umfang, sondern vielmehr die Verkaufszahlen anbetrifft. Offenbar ist die Sehnsucht groß, ein Meisterwerk auch in Händen zu halten, zu erfühlen, zu erleben.

„The Beatles“ sind seit einigen Wochen zwar auch bei iTunes als MP3 „downloadbar“, doch ihr letzter Streich aus dem Jahre 1969, „Abbey Road“, steht noch immer on „Top of the Pops“.

Das amerikanische Musik-Marktforschungsinstitut Nielsen SoundScan hat ermittelt, dass die Platte mit dem legendären Zebrastreifen-Cover und dem mysteriösen weißen Käfer (den der Autor dieser Zeilen im Volkswagen-Museum in Wolfsburg bestaunen durfte, gehörte einst John Lennon) zum dritten Mal in Folge die Verkaufscharts anführt.

Paul McCartney, John Lennon, George Harrison und Ringo Starr laufen, und laufen, und laufen…

„Hab ich noch auf Vinyl“

Insgesamt wurden binnen eines Jahres über 40.000 „Scheiben“ verkauft, damit halten die „Fab Four“ in etwa den Wert der beiden Vorjahre und stehen unangefochten an der Spitze.

Bildergalerie: Ringo Starr in Hamburg

Noch mal kurz zur Erinnerung: „Come Together“, „Something“, „Here Comes The Sun“, „Octopus’s Garden“ oder „Golden Slumbers“, alles Titel der letzten Studioaufnahmen der Beatles.

Es wird Zeit, den Plattenspieler mal wieder zu entstauben.

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