Ailton klagt: Präsident des KFC hat an Spieler Immobilen „über Wert“ verkauft

hafencity-elbphilharmonie-riesenrad-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Aus der Rubrik „was macht eigentlich“ – diese Nachricht schlägt ein wie ein Kugelblitz: Der ehemalige Bundesliga-Spieler Ailton behauptet im WDR („Sport Inside“), der Präsident seines ehemaligen Vereins KFC Uerdingen, Agissilaos Kourkoudialos, habe die Verpflichtung von Spielern auch davon abhängig gemacht, ob sie bei ihm eine Immobilie erwerben. So sei Ailton dazu genötigt worden, bei seiner Vertragsunterzeichnung im Jahre 2009 gleich sechs Wohnungen vom Unternehmer zu kaufen – und das „über Wert“.

Doch Kourkoudialos beschwichtigt ebenfalls im WDR: Nur neun Spieler hätten bei ihm Wohnungen gekauft (ach so, „nur“ neun…), die Anschuldigungen kämen von „skrupellosen Heckenschützen, die dem Verein schaden wollen“.

Also Ailton ist vielen Fußball-Fans gewiss vor allem als Torschützenkönig in Erinnerung geblieben – nicht als Heckenschütze. Jedoch auch nicht als Finanzjongleur.

Und so gibt Kourkoudialos zu Protokoll: „Die Spieler sind ja mündig und können selber darüber entscheiden, ob sie bei mir eine Immobilie kaufen oder nicht.“ Einige ehemalige KFC-Spieler stehen ob der dubios anmutenden Geschäfte nun vor der Privatinsolvenz.

Ach, wäre Ailton nur in Bremen geblieben…

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