Freiflüge auch für TUI-Manager?

airport-air-berlin-flugzeug-landeanflug-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Bei Air Berlin nimmt man es offenbar nicht ganz so genau – wer zahlt, und wer zahlt nicht? Vor Wochen wurde bekannt, dass rund 100 Prominente für lau abheben dürfen: Sie sind im Besitz der Counter Card Premium Plus, und die gestattet es, die ganze Rasselbande mitzunehmen. Für umsonst, versteht sich.

Nun berichtet der Spiegel, dass auch Top-Manager, etwa von Reiseveranstaltern oder von großen Flughäfen, mit der „magischen“ Karte um den Globus jetten dürfen. Das Pikante: Darunter seien auch Angestellte des Touristikgiganten TUI.

Meine Karte, meine Freiflüge

Der Reisekonzern TUI indes ist mit knapp sieben Prozent an der Fluggesellschaft Air Berlin beteiligt und kauft in den Chartermaschinen regelmäßig große Kontingente für Reisende ein.

Unter normalen Umständen geht bei solchen Buchungen das große Feilschen los. Doch jetzt bliebe ein Geschmäckle: Wollte die Fluglinie Top-Manager auf – Achtung – Linie bringen?

Über den Wolken muss der Kapitalismus wohl grenzenlos sein.

Doch der neue Sparkurs bei Air Berlin wird wohl so einiges in Bewegung setzen. Oder?

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