Promis fliegen nicht mehr für lau

airport-air-berlin-flugzeug-landeanflug-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Über den Wolken war die Freiheit für etliche Prominente grenzenlos – zumindest, wenn sie Passagiere bei Air Berlin waren. Doch BamS und SpOn melden nun: Damit soll Schluss sein.

Zur Erklärung: Mehr als 100 Promis und ihre Familien durften jederzeit kostenlos mit Air Berlin fliegen. Und die Gegenleistung? Tja. Autogramme schreiben?

Auch vom Hamburg Airport starten täglich die rot-weißen Flieger. Welche Prominente an Bord nun gezahlt haben und welche nicht – manch einer wird sich jetzt womöglich so seine Gedanken machen.

Mehdorn packts an

Doch nun weht ein rauer Wind, denn seit dem 1. September sitzt der ehemalige Bahn-Chef Hartmut Mehdorn am Ruder. Zuletzt geriet Air Berlin wirtschaftlich in Schieflage. Es muss sich also etwas ändern. Und Mehdorn mag das Wörtchen „kostenlos“ wohl gar nicht.

Der neue Chef verordnete der Fluggesellschaft einen Sparkurs und die „Counter Card Premium Plus“ für ausgewählte Prominente aus den Bereichen Sport, Kultur, Wirtschaft und – klar – Unterhaltung fällt fortan unter den Tisch.

Für Promis und ihre Familien ist der Sonder-Flugprogramm-Zug vorerst abgefahren.

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