In Allermöhe-West geht es in die Höhe

allermoehe-aussichtsturm-fleetplatz-andres-lehmannAndres Lehmann

Wer mit dem Fahrrad durch die Marschlande radelt, auf einmal die S-Bahn-Station Allermöhe erblickt und das Rad durch eine Unterführung schiebt, reibt sich verwundert die Augen: Wo bin ich denn hier gelandet?

Allermöhe-West gehört zum Bezirk Bergedorf. Etwa 15 Kilometer von Zentrum Hamburgs entfernt entstand vor einigen Jahren ein neuer Stadtteil. Der Wohnungsbau ist ambitioniert und die Sozialstruktur facettenreich.

Gipfelstürmer mit Drehwurm

In einem Halbkreis sind auf dem Fleetplatz Geschäfte angeordnet und inmitten des Platzes steht ein Aussichtsturm. Doch die sieben Etagen wollen nicht einfach so hinaufgelaufen werden – der Besucher muss sich zunächst entscheiden: Welche der drei an „Zuckerstangen“ befestigten Wendeltreppen wird genommen?

Oben angekommen, kann der ambitionierte Treppensteiger den Verlauf der S-Bahn- und Fernstrecke erblicken, erspäht urige Fleete und hat eine wunderbare Aussicht auf das Zentrum der Hansestadt. Wer genau hinschaut, kann den Fernsehturm und weitere herausragende Gebäude an Alster und Elbe erblicken.

Aufgrund der vielen Kanäle hat Allermöhe auch den Spitznamen „Venedig des Nordens“: Gondeln sucht der Besucher im Quartier zwar vergeblich, aber ein Besuch lohnt. Verschaukelt wird niemand.

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