Software-Panne bei Amazon: Waren in England für einen Penny verschickt

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Für viele Händler in Großbritannien ist dies wahrlich keine gute Nachricht – doch viele Käufer freuen sich über die „Weihnachtsgeschenke“: Aufgrund einer Panne bei der Software RepricerExpress kam es laut heise.de bei einem Tool für die automatische Preisanpassung zu massiven Problemen. Viele Warengüter wurden für einen Penny angeboten. Amazon jedoch hat zunächst einmal keinen Schaden erlitten, denn die verlangten Gebühren wurden eingestrichen.

Das Problem trat bei Amazons Marketplace auf. Viele der dortigen Anbieter hätten nun in Großbritannien einen Schaden von mehreren zehntausend Pfund erlitten, die Existenz einiger Händler sei in Gefahr.


Das „Merkwürdige“ aber ist: Amazon soll bereits Beschwerden erhalten haben, die Waren aber dennoch weiter für den Niedrigpreis verschickt und die Gebühren eingestrichen haben.

Die Macher der Software RepricerExpress derweil sollen zu Protokoll gegeben haben, dass die Händler als solches für die Panne nicht bestraft werden sollen. Im Klartext dürfte dies heißen: Amazon oder in den Teilen der Softwarehersteller kommen für den Schaden auf. Viele der Waren wurden bereits verschickt. Eine offizielle Stellungnahme von Amazon steht noch aus.

Und der Weihnachtsmann schüttelt den Kopf.

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