LG Nexus 5, Motorola Moto G oder Asus Nexus 7: Die Android 4.4.2 Sonnenseite?

google-lg-nexus-5-ringke-fusion-bumper-cover-2013-andres-lehmannAndres Lehmann

Android breitet sich immer schneller aus – oder sollten wir lieber schreiben: Stock Android? In diesem Jahr 2013 zeichnete sich ein Trend ab, der im kommenden Jahr noch weiter „unterfüttert“ werden könnte – etwa mit neuen Google Play Editions, die womöglich auch außerhalb der USA erscheinen.

Wir erinnern uns: In diesem Jahr kamen nicht nur das LG Nexus 5 oder das neue Asus Nexus 7 Mini-Tablet auf den Markt. In den USA veröffentlichte Google auch das Motorola Moto X. Und in Europa sorgt seit wenigen Wochen das Motorola Moto G für Aufsehen. Auch jene beiden Geräte kommen mit Stock Android des Weges, sprich „Android pur“ – oder auch „Vanilla Android“ genannt. Google hatte die Mobilfunkbranche von Motorola unlängst übernommen – und treibt so die Verbreitung des „puren“ Androids weiter voran.


Doch bereits auf dem LG Nexus 5 zeichnete sich ab: Aus dem einstigen „Entwickler-Handy“ ist ein Highend-Gerät geworden, das eigene Akzente setzt. Google hat es mit der aktuellen Android 4.4 KitKat Version – mittlerweile wird bereits der Patch Android 4.4.2 verteilt – geschafft, die „hauseigenen“ Programme und Apps immer weiter in den Fokus zu rücken.

So ist etwa beim Nexus 5 Google Now fest verankert. Und auch Apps wie Google Maps sind so vernetzt, dass Google auf dem mobilen Nexus-Begleiter allgegenwärtig ist. Auch der Play Store als wichtige Einnahmequelle ist zuletzt immer wichtiger für den IT-Giganten aus Mountain View geworden.

Google Android?

Nicht nur das übersichtliche Stock Android und die – wohlgemerkt – nutzerfreundlichen Anwendungen von Google (Datenschutzbedenken sollen auch hier nicht unter den Tisch gekehrt werden) führen dazu, dass immer mehr Nutzer auf Vanilla Android „fliegen“. Auch die rasche Update-Poliltik sorgt für Furore.

Beispiel: In Deutschland wurde das LG Nexus 5 mit Android 4.4.2 bedacht – Android 4.4.1 wurde kurzerhand übersprungen. Doch hierbei handelt es sich um ein Zeitfenster von ein, zwei Wochen. Als Samsung Android 4.2.2 für das Galaxy S3 übersprungen hat, verging rund ein halbes Jahr, ehe das Gerät – im zweiten Anlauf erfolgreich – mit Android 4.3 bedacht wurde.

Weiteres Beispiel: Das preislich erschwingliche Mittelklasse-Smartphone Motorola Moto G wurde in Deutschland zum Marktstart im November mit Android 4.3 ausgeliefert, soll aber in den nächsten Tagen bereits das Update auf Android 4.4 erhalten.

Auch andere Hersteller scheinen sich mit dem „raschen Update“-Gedanken angefreundet zu haben. Zumindest in den USA erschienen das HTC One oder das Samsung Galaxy S4 in diesem Jahr als Google Play Edition – aktuelle Updates inklusive. Nur die Preisstruktur der Nexus-Modelle gehen Samsung und HTC nicht mit.

Doch es gibt auch eine Schattenseite: Als Android 4.4 Anfang November ausgerollt wurde, waren Samsung Galaxy Nexus Nutzer dann doch überrascht als klar wurde, dass das 2011er-Flaggschiff kein Update auf Android 4.4 mehr erhält, während Nutzer des LG Nexus 4, des neuen Nexus 5 oder des Asus Nexus 7 (2012er und 2013er-Variante) freudig aus der Wäsche schauten.

Der Grund: Google hatte verkündet, dass Nexus-Geräte, die älter als 18 Monate sind, keinen Android-Support mehr erhalten. Es wird somit eine klare Trennlinie gezogen – mit dieser wurde aber „immerhin“ auch nicht hinter dem Berg gehalten.

Doch knapp zwei Jahre sind Nexus 5, Nexus 7 oder Motorola Moto G Jünger auf der Android-Sonnenseite. Nur sollte immer bedacht werden: Schokolade kann auch schmelzen…

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