LG Nexus 5 unter Android 5.0 Lollipop: Peppig, stabil – und ein Gmail-Ärgernis

android-5-0-lollipop-screenshot-update-lg-nexus-5-2014-andres-lehmannAndres Lehmann

Android 5.0 Lollipop ist auf unserem ukonio.de LG Nexus 5 Redaktionsgerät am gestrigen Abend „gelandet“. Der Hinweis kam freilich nicht überraschend – schon in der vergangenen Woche hatte Google mitgeteilt, dass der Rollout von Android 5.0 für die Nexus-Geräte gestartet sei.

Die Update-Datei hat eine Größe von genau 479,5 MB und lässt sich OTA („over the air“) wie gewohnt binnen weniger Minuten herunterladen. Wir haben Android 5.0 einem Test unterzogen – und schildern wohlgemerkt unsere ersten Eindrücke.

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Bereits der Sperrbildschirm auf dem LG Nexus 5 hat sich unter Android 5.0 leicht gewandelt – hier können zudem neue Anpassungsmöglichkeiten vorgenommen werden. So ist es etwa möglich, Benachrichtigungen anzuzeigen. Wir haben uns hier dagegen entschieden: Gesperrt ist gesperrt.


Auf dem Hauptbildschirm angelangt, fallen zunächst die optischen Änderungen auf, die in den Vormonaten bereits hinlänglich thematisiert wurden. Alles mag ein wenig plastischer wirken – doch um ehrlich zu sein: Es bedarf vermutlich einiger Tage, um sich an das neue Design zu gewöhnen. Denn auch Android 4.4.4 KitKat war optisch sehr ausgereift. Bei den Icons hat sich Google durchaus an iOS 7 und iOS 8 orientiert.

Aufgepeppt wurde die Statusleiste – oder anders formuliert: Wer das „Rollo“ runterzieht, kann nun auf einen Blick (und „Touch“) unter Android 5.0 mehr Anpassungen vornehmen: Helligkeit, WLAN, Bluetooth oder neu: Die Taschenlampe. Ein Tool, das Google somit prominent positioniert hat.

Auffallend ist auch: Neben der Batterieanzeige erscheint das Icon des Google+-Kontos. Der IT-Gigant aus Mountain View ist immer noch versucht, den „Google-Nutzer“ zu etablieren.

Unten wurden die drei Buttons optisch ebenfalls aufgepeppt – die schlichte Darstellung des „Zurück“-, „Home“ und „App-Übersichts“-Buttons ist durchaus löblich, dar mit Dreieck, Kreis und Quadrat schlicht gehalten. Die Übersicht der geöffneten Apps ist derweil besser gelöst als zuletzt unter Android 4.4.4: Wunderbar lassen sich die Programme „aufblättern“ – für Multitasking-Freunde gewiss eine feine Sache.

Unter Kontakten kommen wie schon zuletzt unter Android 4.4.4 vornehmlich Kacheln zum Einsatz – aufgrund der neuen Farbgebung erinnert das Ganze irgendwie noch mehr an die Kacheloptik von Windows Phone.

Der gefühlte Gmail-„Zwang“

Ein Umstand aber ärgert uns: Der Nutzer wird quasi dazu genötigt, seine E-Mails fortan über Gmail zu verwalten – auch Adressen fernab von „gmail.com“.

Ganz dezent wird am Ende der Erklärungen darauf hingewiesen, dass im Play Store auch andere E-Mail Anwendungen heruntergeladen werden können. Auch ist es möglich, unter „Einstellungen“ E-Mail-Adressen zu entfernen, die nicht mit der Gmail-App verwaltet werden sollen. Aber: So verhielt sich in der Vergangenheit oft Facebook. Warum kompliziert, wenn es doch bis dato so einfach war?

Ein erstes Fazit: In den ersten Stunden der Nutzung lief das LG Nexus 5 unter Android 5.0 Lollipop stabil. Ein schnelles Entladen der Akku ist nicht auszumachen. Ob sich die Akkulaufzeit derweil verbessert hat, bleibt abzuwarten. Optisch setzt Google neue Akzente, alles läuft zudem flüssig. Nur wäre es schön gewesen, wenn auch nach einem Update die E-Mails wie gewohnt hätten abgerufen werden können.

Wie sind eure ersten Eindrücke von Android 5.0 Lollipop? Über eure Einschätzungen sind wir dankbar.

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2 Kommentare zu "LG Nexus 5 unter Android 5.0 Lollipop: Peppig, stabil – und ein Gmail-Ärgernis"

  1. Hallo zusammen.
    Ich konnte nicht warten, und habe meinem N5 das Update auf Lollipop per ADB Sideload spendiert, da die OTA-Variante bei mir noch nicht angekommen ist.

    Auch ich finde das Design sehr stylisch. Die Sache mit Gmail ist an mir vorbeigegangen, da ich Gmail und das Standardmailprogramm in den App-Einstellungen deaktiviert habe und Maildroid Pro als Mailclient nutze.

    Ansonsten: Kein W-Lan Problem, kein Problem mit O2. Mal schauen, wie sich Lollipop im Alltag schlägt.

  2. ich warte immer noch auf die OTA Variante -.-

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