Rümpft Apple ob einer Klage etwa die Nase?

apple-store-fassade-jungfernstieg-andres-lehmannAndres Lehmann

Die 83 Jahre alte Rentnerin Evelyn Paswall drehte eine Runde und wollte im Apple Store in Long Island im Staate New York ihr iPhone abgeben.

Doch beim Versuch, den Store zu betreten, wurde ihr die „transparente“ Glasfassade zum Verhängnis. Sie knallte dagegen und brach sich laut eigenem Bekunden die Nase. CBS New York berichtet derweil, dass die alte Dame von Apple nun ganz gerne eine Million US-Dollar hätte.

Ihr Anwalt weist derweil in einer Klageschrift den IT-Giganten aus Cupertino darauf hin, dass die gläserne Architektur sicherlich Technikbegeisterte anspräche. Aber Apple habe sehr wohl auch Pflichten als Eigentümer. Und diese habe der Konzern mit der gläsernen Front beim Apple Store vernachlässigt.

Spieglein, Spieglein an der Wand

Die Klageschrift ist mit „Respectfully Submitted“ gekennzeichnet. Immerhin, der Ton wird bei der Aussicht auf ein hübsches Taschengeld gewahrt.

Ob Apple Evelyn Paswall nun eine Entschädigung zahlt, bleibt abzuwarten. Onkel Dagobert hat auch ungern Münzen aus seinem Geldspeicher rausgerückt.

Auf jeden Fall wurde die Glasfront in Long Island einstweilen mit einem Warnstreifen versehen. Gut möglich, dass dieser beim Nase platt drücken, dem Bestaunen neuer Produkte, eher hinderlich ist.

Bleibt die Frage: „Stinkt“ die ganze Sache zum Himmel?

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