Preisabsprache mit Verlagen bei E-Books?

apple-store-jungfernstieg-logo-fassade-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Preisabsprachen sind keine schöne Sache. Zumindest nicht für die Leseratte. Die Europäische Kommission prüft daher folgenden Fall: Laut EU-Angaben könnten Apple und mehrere Verlage ein Kartell für E-Bücher (E-Book) aufgebaut haben.

Und bei solch einem Verdacht fackelt die Kommission nicht lange, Apple und die Verlage haben nun ein Kartellverfahren an der Backe. Bezüglich der Preisabsprache bei E-Büchern könnte auch davon gesprochen werden, dass fortan andere Saiten aufgezogen werden.

Welcher Preis passt uns in den Kram?

Denn auch die Namen der Verlagshäuser sind nicht „ohne“: Der deutsche Konzern Georg von Holtzbrinck mischt wohl mit. Aus den USA stehen Harper Collins und Simon & Schuster auf der „Watchlist“. Und in England wollte sich womöglich Penguin über die Preisstruktur bei E-Books mit Apple und Co im klaren sein.

Nun also werde die Europäische Kommission zunächst einmal prüfen, ob die genannten Verlage und der IT-Gigant Apple „rechtswidrige Vereinbarungen“ geschlossen oder durch andere Verhaltensweisen „Wettbewerbsbeschränkungen“ in Europa bezweckt oder bewirkt haben.

Meistens fließt am Ende ein hübsches Sümmchen, und alle haben sich wieder lieb. Denn mit digitalen Büchern lässt sich ja durchaus Geld verdienen. Trotz Raubkopien. Und die sind genau so illegal wie Preisabsprachen.

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