Berlin: Auf einen Kurztrip in die Bundeshauptstadt

reichstagsgebaeude-bundestag-berlin-regierungsviertel-nacht-vollmond-2014-andres-lehmannAndres Lehmann

Berlin ist immer eine Reise wert. Für all jene, die in der Bundeshauptstadt „nur“ einen Zwischenstopp einlegen möchten, ist die Ankunft am Hauptbahnhof ideal: Das gläserne Gebäude, das im Inneren über mehrere Ebenen recht kühl wirkt und seine Wirkung – längs durchfahrende Züge hinter der Glasfassade – eher draußen stehend entfaltet, ist perfekt gelegen, um einen mehrstündigen Spaziergang zu starten.

Nach Verlassen des Hauptbahnhofs hat der Berlin-Reisende die Schweizer Botschaft und das Bundeskanzleramt fest im Blick.

Am Mittwoch wird dieser Artikel um eine Berlin-Bildergalerie ergänzt

Eine Fußgängerbrücke überspannt die Spree – und wer möchte, kann sogleich an den Stangen des Kanzleramtes rütteln.


Zwar mutet das Regierungsviertel noch immer ein wenig wie ein Flickenteppich an, doch die Sichtachsen sind beeindruckend. Sogleich kann das Reichstagsgebäude in Augenschein genommen werden: Der Besuch der Kuppel lohnt – doch auch von außen entfaltet das Gebäude seine Wirkung. „Durchreisende“ müssen sich also nicht grämen, so denn sie sich nicht in die lange Warteschlange einsortieren.

Ein Katzensprung vom Bundestag entfernt

Es folgt der Spaziergang entlang des Tierparks – der Simonsweg ist eine kleine beschauliche Allee – nicht zu vergleichen mit der breiten Straße des 17. Juni, die nur wenige Meter entfernt verläuft. Bereits nach wenigen Minuten wird das Brandenburger Tor erreicht: Geschichte zum Anfassen.

Auf dem Pariser Platz kann Großstadtatmosphäre getankt werden: Die Botschaft Amerikas samt zahlreicher Antennen auf dem Dach, das wieder errichtete Hotel Adlon und das… Starbucks: Mittendrin im touristischen Getümmel.

Auf dem Weg zum Potsdamer Platz passiert der Besucher das „Denkmal für die ermoderten Juden Europas“. Das Holocaust Denkmal wurde aus vielen Betonquadern erschaffen – ein Platz der Andacht.

Der Spaziergang wird fortgesetzt und der Potsdamer Platz samt des Sony Centers ist nicht weit entfernt: Der Ort inklusive seines riesigen Zeltdaches lädt zum Verweilen und Durchschnaufen ein – interessant: „Unter Tage“ hat sich ein Legoland versteckt – gerade für kleine Berlin-Touristen ist der Besuch der Legoland Discovery Centre womöglich eine Belohnung für den ausgiebigen vorangegangenen Stadtspaziergang.

Sollte der kurze mehrstündige Aufenthalt in Berlin eher in den Nachmittagsstunden angesiedelt sein, hat der Besucher in den Abendstunden noch die Möglichkeit, das Brandenburger Tor oder das Reichstagsgebäude hell erleuchtet zu sehen: Das Lichterspiel Berlins imposant.

Nun ist es nicht möglich, Berlin in seiner Gesamtheit in nur mehreren Stunden zu „erfassen“. Doch zu Fuß lassen sich auch innerhalb eines knappen Zeitplans sehr schöne Ecken Berlins erkunden.

Und womöglich hat der Reisende nach dem Kurztrip Lust, alsbald erneut in der Bundeshauptstadt vorbeizuschauen.

✔ Folge ukonio.de auf Twitter, Facebook oder Google+


Kommentar hinterlassen zu "Berlin: Auf einen Kurztrip in die Bundeshauptstadt"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*