„Tag der Legenden“ 2013: Olaf Thon würde sich auch ins Tor stellen

tim-borowski-hasan-salihamidzic-uwe-seeler-reinhold-beckmann-olaf-thon-rachid-azzouzi-tag-der-legenden-2013-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Am 8. September steigt zum neunten Mal die große Fußball-Party „Tag der Legenden“ am Hamburger Millerntor. Für den guten Zweck schnüren teils leicht ergraute Legenden noch einmal ihre Fußballschuhe.

Ob die Ex-Fußball-Profis motiviert sind und für NestWerk Zauber auf dem Rasen versprechen? Daran ließen bei der Pressekonferenz im Hotel Le Royal Méridien Protagonisten wie Olaf Thon, Tim Burowski, Hasan Salihamidzic oder Pauli-Sportdirektor Rachid Azzouzi keinen Zweifel.

Da im letzten Jahr „nur“ drei Buden fielen, lautet das Motto in diesem Jahr: „Moin Moin zum Schützenfest“ – was so viel heißt wie: Mehr als drei Mal zappelt das runde Leder in den Maschen. Darüber würde sich gewiss nicht nur Reinhold Beckmann freuen, Initiator von NestWerk, Hamburgische Initiative für Jugendarbeit. Projekte für Jugendliche in Billstedt oder Wilhelmsburg wurden vorgestellt. Das Besondere an NestWerk ist: Die Mannschaft bleibt bezüglich der Projekte im wahrsten Sinne des Wortes am Ball. Und natürlich erhoffen sich Beckmann und Co. nicht zuletzt durch den Zuschauermagneten „Tag der Lgenden“ viele Einnahmen, die zum einen durch Ticketpreise – zum anderen aber auch durch zahlreiche Sponsoren eingenommen werden soll.

☼ BILDERGALERIE „Tag der Lgenden“: Lothar Matthäus und Co. am Ball

Moderator Lou Richter, der auch am „Tag der Legenden“ einmal mehr auf und neben dem grünen Rasen zu finden sein wird, brachte es in bestem Bänker-Deutsch auf den (Elfmeter)Punkt: Der Tag der Legenden soll „Geld generieren“.

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Initiator von NestWerk: Reinhold Beckmann

Und um das zu bewerkstelligen, ist einmal mehr sehr viel geplant. Sport1 konnte als neuer Medien-Partner gewonnen werden – selbst der „Doppelpass“ wird am 8. September live aus dem Millerntor übertragen.

Meisterliches Spektakel

Für das Team Deutschland und das Team Hamburg werden auf dem Grün schließlich etliche „Meister“ dem runden Leder hinterher jagen: Jürgen Klopp etwa möchte wie vor zwei Jahren erneut treffen. Thorsten Frings wird einen Tag nach seinem Abschiedsspiel im Weserstadion erneut auf dem Platz stehen. Thomas Berthold, Jörg Butt, Manni Kaltz und die aktuellen HSV-„Macher“ Thorsten Fink und Oliver Kreuzer werden ebenfalls versuchen, großen Fußball zu zelebrieren. Helmut Schulte und Matthias Sammer derweil sollen als Trainer „ihre“ Mannschaften auf das Gigantenduell einstellen und von der Seitenlinie aus die richtigen Kommandos geben.

Und Olaf Thon, der bekanntermaßen während seiner Fußballkarriere fast auf allen Positionen spielte, sagte auf der Bühne: Er würde sich auch ins Tor stellen. Auf Nachfrage von ukonio.de sagte der Weltermeister von 1990: „Torhüter? Darauf hätte ich wirklich Lust.“ Olaf Thon also möchte auch einmal zwischen den Pfosten stehen – ob davon der Kaiser weiß?


Reinhold Beckmann würde sich derweil am 8. September über ein ausverkauftes Haus freuen – der Ticketverkauf läuft: Für 8 (Stehplatz auf der neuen Gegengeraden) bis 27 Euro (Richter: „Matthias Sammer erzählt am Platz seinen Lieblingswitz“) wird einem – so steht es zu vermuten – einmal mehr ein Fußballfest geboten. Gar ein… Schützenfest.

Und wie sagte es Überraschungsgast Uwe Seeler, der einmal mehr als „Lichtgestalt“ beim „Tag der Legenden“ auf der Couch Platz nehmen wird, trefflich: „Wenn man als Stürmer am Sechzehner nicht weiß, wo hin mit dem Ball: Einfach schießen!“

Sollte es also bis zur achtzigsten Minute doch nicht so recht klappen mit dem angepeilten Schützenfest, für einen Kurzeinsatz ist „Uns Uwe“ gewiss zu haben. Aber nur, wenn er zuvor ein Stück Kuchen gegessen hat: Wegen „der Kohlenhydrate“, wie die HSV-Ikone sagt.

Denn eines weiß nicht nur Uwe Seeler: Tore lassen sich auch vortrefflich mit dem Hinterkopf erzielen.

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