Riesige Frau geht in der Binnenalster baden

badende-binnenalster-barkasse-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Was wurde in den letzten Tagen nicht schon alles geschrieben und erzählt über die badende Frau in der Hamburger Binnenalster. Die einen sagen „tolle Kunst“, andere rufen „voll Porno, die Alte“.

Das Bezirksamt Mitte hatte sich im Vorfelde gegen die Kunstinstallation stark gemacht, doch die zuständige Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hob den Daumen für die riesige Badenixe. Vom neuen „Blickfang“ auf Zeit wurde sich bestimmt so einiges erhofft.

Der Künstler Oliver Voss indes hat die etwa vier Mal 20 Meter große Skulptur geschaffen und sie als „Die Badende“ getauft. Voss ist übrigens auch Werbefachmann, ehemals Vorstand bei Jung von Matt, Mitgründer der Miami Ad School Europe und heute Inhaber einer Agentur.

Splish Splash

Der Aufbau bereitete zunächst Kopfzerbrechen, doch nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Dame aus Styropor und Stahl am Ballindamm fest zu verankern, klappte dann doch noch alles.

Am Wochenende, zum Straßenfest des Christopher Street Day am Ballindamm und am Jungfernstieg, blieben Hundertschaften vor der Skulptur stehen und staunten nicht schlecht: Seit wann ist das Baden in der Binnenalster erlaubt?

Eine Frau ruft: „Schau mal, die dreht sogar ihren Kopf!“ Allen Hamburger hat die „Schönheit“ den Kopf dann aber doch nicht verdreht.

Das Bezirksamt Mitte und allen voran Bezirksamtsleiter Markus Schreiber dürften froh sein, wenn das Spektakel nach zehn Tagen ein Ende nimmt.

Zu lange baden ist bestimmt nicht gut.

2 Kommentare zu "Riesige Frau geht in der Binnenalster baden"

  1. Wo ich vor kutzem im Hamburg war habe ich sie mir auch ganz genau angeguckt und habe ebenfals gehört wie sich zwei männliche Passanten daran aufgegeilt haben von wegen" wenn ich mal auf ihren knie sitzen könnte und dann mal unter wasser gucken könnte "

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