Wer trägt die Schuld an Münchens Olympia-Aus?

uli-hoeness-portraet-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Na, da findet aber mal wieder einer deutliche Worte: Fifa-Legende und Präsident Joseph Blatter ist der Meinung, dass der Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß (bekannt aus der McDonalds Werbung), eine Mitschuld an der Niederlage Münchens bei der Vergabe um die Olympischen Winterspiele 2018 trägt.

Der 75-Jährige holt einmal mehr weit aus und findet auch sogleich eine Begründung für seine Vermutung: Uli Hoeneß und Co. hätten im Vorfeld der Fifa-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika gelästert, „dass es kaum mehr zu steigern war“, so Blatter.

Da gibt jemand noch lautere Töne von sich als eine Vuvuzela. Den Ball hält da jemand gewiss nicht flach.

Der Kaiser höchstselbst, Franz Beckenbauer, sei laut Blatter vom afrikanischen Fußball-Präsidenten Issa Hayatou darüber unterrichtet worden, dass er bei der Olympia-Bewerbung auf keine einzige Stimme aus Afrika zählen könne, berichtet Spiegel Online.

Elefantengedächtnis

Auch Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte Blatter unlängst als „Aal“ bezeichnet, und nahm somit kein Blatt vor den Mund. Wer schwimmt im Haifischbecken?

Viel verbrannte Erde mit Afrika, könnte man meinen. Schon seit Wochen schaukeln sich die „Altherren“ Hoeneß und Blatter hoch.

Der Schweizer versteht offenbar keinen Spaß, schließlich hatte Hoeneß unlängst den Rücktritt des Fifa-Frontmanns gefordert. Aber ob an den „vereinzelten“ Korruptionsvorwürfen etwas dran ist? Blatter wulfft. Oder blattert Wulff?

Wir halten fest: Die WM in Afrika vor knapp zwei Jahren war ein Fußballfest und wir alle hatten Spaß an dem Turnier, bis auf dieses merkwürdige Finale zwischen den Niederlanden und Spanien. Die Organisation hat geklappt, also konnten im Vorfeld geäußerte Bedenken widerlegt werden.

Und wo finden jetzt noch gleich die Olympische Winterspiele im Jahre 2018 statt? Darum geht es doch, oder?

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