Hamburg, Luxusyachten und die Weltspitze

yacht-roman-abramowitsch-hafen-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Tradition verpflichtet: Die Hamburger Werft Blohm + Voss, erst vor kurzem vom britischen Finanzinvestor Star Capital Partners „geschluckt“, ist guter Dinge, dass auch zukünftig viele Aufträge für Yachtbauten in den Hamburger Hafen „einlaufen“.

Bei einer Betriebsversammlung des Schiffbauers wurde die Zukunft skizziert und am Horizont tauchen viele neue Luxusyachten auf. Der Star Capital Partners Vorsitzende Tony „Merlin“ Mallion gab sich optimistisch.

Allen voran solle weiter „Wachstum generiert werden“ und von neuen Arbeitsplätzen ist laut NDR ebenfalls die Rede.

Solange es potente Käufer wie Roman Abramowitsch gibt, die für die riesigen Wasserboliden das nötige Kleingeld über haben, ist an der Elbe alles im Fluss. Bevor aber etwa die „Eclipse“ des russischen Milliardärs das Dock in Hamburg verließ, wurde vor zwei Jahren noch mal kräftig nachverhandelt. Der Käufer steht eben am Steuer.

Die Längsten

Auch der Werftchef von Blohm + Voss, Herbert Aly, sieht viel Sonne im Hamburger Hafen: Superyachten seien ein „Wachstumssegment“. Beim Bau von Yachten mit mehr als 100 Metern Länge sei der Schiffsbauer „qualitativ Weltspitze“.

Es ist schön, wenn Arbeitsplätze gesichert sind und es im Hamburger Hafen boomt. Ob nun aber Mega-Giga-Yachten das „Maß aller Dinge“ sind, bleibt eine ganze andere Frage.

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