Buch „Der Pott ist dahoam!“ erscheint nun doch nicht

uli-hoeness-portraet-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Ganz bizarre Geschichte: Im Juni sollte ein Buch des „Kicker“-Autors Thomas Roth erscheinen. Mit dem Titel „Der Pott ist dahoam! Der Champions-League-Triumpf von Bayern München und über 40 weitere Europapokal-Highlights“.

Dieses berühmt berüchtigte „dahoam“, das etwa Johannes B. Kerner nie vor laufenden Kamera aussprechen wollte, ist mittlerweile ein Synonym fürs Scheitern: Der FC Bayern München unterlag im Finale der Champions League dem FC Chelsea.

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Roth jedoch hat über Jahre Geschichten gesammelt, über Erfolgte deutscher und österreichischer Mannschaften in internationalen Wettbewerben. Und der Sieg der Bayern, „dahoam“, sollte dem ganzen „Buchprojekt“ die Krone aufsetzen.

Der Copress Verlag wollte das Buch natürlich schon vor dem Finaltag „promoten“, und warb bei den einschlägigen Versandhäusern mit folgendem Satz: „Der FC Bayern München ist Champions-League-Sieger 2012 und hat ‚dahoam’ im eigenen Stadion die wichtigste internationale Trophäe für Vereinsmannschaften gewonnen.“


Schmökern

Richtig lässig wäre der Verlag, wenn er vorab ergänzt hätte „… durch ein Tor von Mario Gomez in der Nachspielzeit sicherten sich die Bayern den lang ersehnten Titel“.

Roth hätte das letzte Kapitel freilich noch – vermutlich unter Zeitdruck – schreiben müssen. Doch daraus wird nun nichts.

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Derweil ergießt sich das Netz in Spott und Hohn, der Verlag zieht das Buch zurück und nach und nach reagieren die Online-Shops und nehmen das Werk aus ihrem Sortiment, das freilich in den Ranglisten schon mächtig nach oben geklettert war.

Es steht zu vermuten, dass Uli Hoeneß auch diese „launige“ Anekdote im Zusammenhang mit dem „Heimspiel“ nicht wird aufheitern können.

Es empfiehlt sich, im Urlaub einfach mal zu entspannen. Am besten, mit einem Buch.

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