Christian Wulff und die Springer-Presse

bild-welt-logo-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Für Menschen wie Christian Wulff wurde bestimmt die Flatrate erfunden. Der „Vieltelefonierer mit Schloss“ ist bekanntermaßen Bundespräsident.

Bereits am gestrigen Tage wurde publik, das Christian Wulff gar nicht erfreut war, als die Bild-Zeitung dem Bundespräsidenten ein paar Fragen bezüglich dieser ganzen Kredit-Häusle-Geschichte zukommen ließ.

Leicht erregt ob der Recherchen rief der CDU-Politiker Kai Diekmann an. Doch dieser war auf seinem Handy gerade nicht zu „bekommen“, und so besprach Wulff „munter“ die Mailbox.

Für den Inhalt und Wortlaut hat sich der Bundespräsident wenige Tage später entschuldigt, waren das Springer-Blatt und er doch immer gute Freunde.

Nun wurde bekannt: Im Sommer 2011 rief Wulff bereits bei der Welt am Sonntag an. Es ging um eine „Family“-Story.

Welt-Chefredakteur Jan-Eric Peters spricht von einem „eisigen und heftigen“ Gespräch. WamS? Wohl eher: WumS! Der Artikel ist freilich dennoch erschienen.

Wulff und Springer: Vergallopiert?

Die Welt teilte mit, dass einer der Autoren der Geschichte gar ins Schloss Bellevue eingeladen wurde.

Bei Tee und Keksen ging es aber offenbar gar nicht besinnlich zu, vielmehr habe Wulff dem Redakteur persönlich mit „unangenehmen und öffentlichkeitswirksamen Konsequenzen“ gedroht.

Gut möglich, dass dem Staatsoberhaupt der neue Job ein wenig zu Kopf gestiegen ist.

Manch einem ist bei Überhitzung eine Auszeit gut bekommen.

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