BVB: Reus, Gündogan, Hummels und Lewandowksi vor dem Absprung?

lego-burissa-dortmund-fussball-2013-andres-lehmannAndres Lehmann

Borussia Dortmund hat turbulente Jahre hinter sich: Vor nicht mal acht Jahren fast pleite, hat sich der BVB einmal mehr zu einem europäischen Spitzenclub gemausert.

Boss Hans-Jochaim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc bewiesen jedoch in den letzten Jahren nicht nur mit der Verpflichtung von Jürgen Klopp als Coach ein „goldenes“ Händchen. Auch die Spielertransfers saßen: Robert Lewanddowski etwa kam vor drei Jahren aus Posen – für kolportierte 4,5 Millionen Euro Ablösesumme. Doch nun, da er mal eben im Halbfinalhinspiel der Champions League gegen Real Madrid vier Bälle in die Maschen zimmerte, ist sein Marktwert einmal mehr gestiegen. Seit Monaten vermeldet Spiegel Online munter die Wechselabsichten des Star-Stürmers – und immer wieder kreist sich alles um Bayern München.

Doch nicht nur die Süddeutsche Zeitung mutmaßt, dass beim Spiegel schlicht der Draht zum Berater steht, der freilich von einem Wechsel des Stürmers während der Vertragslaufzeit „mehr hat“. Der Vertrag von Lewandowski endet im Sommer 2014 – doch ohne Ablösesumme, keine Provision für den Spielervermittler. Ein harter Job.


Fast stündlich dreht so denn der Wind: Hat Lewandowski einen Vorvertrag bei Bayern München unterschrieben? Oder ist gar ein anderer europäischer Spitzenclub an ihm dran? Die Bayern haben schon immer gerne Stürmer gekauft, die in Spielen gegen den Rekordmeister groß aufspielten. Stichwort: Roy Makaay. Vielleicht guckt sich diese Taktik jetzt ein anderer Verein ab: Real Madrid.

Nun, im Raum stehen 25 Millionen Euro Ablösesumme. Die könnte sich der BVB im Grunde genommen nicht entgehen lassen. Wäre da nicht die Sache mit Mario Götze: Der flinke und robuste Offensivmann wechselt nach München, für stolze 37 Millionen Euro. Insofern ist die Portokasse des BVB bereits gut gefüllt. Gut möglich, dass Watzke und Zorc nur den Preis für Lewandowski nach oben treiben wollen, in dem sie kolportieren, den Polen auf jeden Fall halten zu wollen. Zudem kokettieren sie mit dem Unterfangen, den Vertrag verlängern zu wollen. Warum auch nicht?

Zieht es Mats Hummels in den Süden?

Doch es gibt noch weitere Baustellen: Defensivmann Mats Hummels etwa, der zwar gegen Madrid nicht gerade seinen besten Tag erwischte, aber dennoch eine sehr gute Saison spielt. Auch an ihm sollen die Bayern dran sein. Hummels scheint einem Wechsel nicht abgeneigt – denn ein ganz klares Bekenntnis zu Dortmund steht aus. Viel dürfte auch davon abhängen, welche Wunschnamen Pep Guardiola mal eben auf eine Liste geschrieben hat. Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß (und, was macht die Buchführung?) dürften ihm keinen Wunsch abschlagen wollen.

Auch Marco Reus, der für 17 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach kam, soll Begehrlichkeiten bei anderen Teams geweckt haben. Doch damit nicht genug: Ilkay Gündogan soll ebenfalls auf der Wunschliste so manch europäischen Top-Trainers stehen. Um es zusammenzufassen: Das ganze Team steht vor dem Absprung?

✎ Finale Borussia Dortmund gegen Bayern München reine Formsache?

Egal, wie diese Champions League Saison für die Borussia ausgeht: Vermutlich muss am Gehaltsgefüge geschraubt werden, um den ein oder anderen Spieler positiv zu stimmen. Und allzu leicht wird den BVB-Verantwortlichen nicht fallen, zumindest für Mario Götze eine adäquaten Ersatz zu finden. Denn: Die Sache mit der gefüllten Portokasse dürfte sich rumgesprochen haben.

Doch zunächst steht am Dienstag ein zweites Spiel gegen Madrid an. Und dann heißt es: Nach der Saison ist vor der Saison.

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1 Kommentar zu "BVB: Reus, Gündogan, Hummels und Lewandowksi vor dem Absprung?"

  1. Neue Gerüchte aus der Frauensauna,
    Klopp geht zu Real
    Das Schwarzgeld gehört nicht Uli. Sondern dem FCB. Nach den Statuten des DFB Abstieg in die 4. Liga!!
    Jogi hat ’ne Freundin
    Piëch übernimmt GM
    Cheffe

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