Özdemir kritisiert Uni-Politik des Senats

rathaus-hamburg-turm-sonne-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Im Mai diesen Jahres hat die Hamburger Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeld bekannt gegeben, dass in ihrem Ressort bis Ende des Jahres 2012 Kürzungen um die 13 Millionen Euro bevorstehen.

Die SPD-Politikerin stapelte wahrlich nicht tief und brachte die Studentenschaft gegen sich auf. Auch der Präsident der Uni Hamburg, Dieter Lenzen, protestierte an vorderster Front. Dass im kommenden Jahr die Studiengebühren abgeschafft werden sollen, spielt seit den angedrohten Kürzungen in Hamburg irgendwie gar keine Rolle mehr. Autsch!

Bildung in Hamburg ein Thema in Berlin

Nun also zunächst die campierenden Studenten auf dem Rathausmarkt und jetzt mischt sich auch noch die Bundespolitik in die Hamburger Sparpläne ein: Dem Hamburger Abendblatt sagte der Vorsitzende der Grünen, Cem Özdemir: „Die SPD setzt leichtfertig den Wissenschaftsstandort Hamburg aufs Spiel, wenn Studienplätze und Lehrstellen gestrichen werden und ganze Institute ausbluten.“

Der Spitzenpolitiker bemängelt zudem die Prioritätensetzung. Es gelte, die Bildungseinrichtungen zu stärken und stets für gute Studienbedingungen zu sorgen. Ansonsten drohe ein Fachkräftemangel, betont Özdemir.

Schön, dass man sich auch in Berlin Gedanken macht über die Bildungspolitik in Hamburg. Aber liebe Grünen, bei aller anhaltender Euphorie ob der derzeitigen Umfragewerte: Wird in Stuttgart jetzt eigentlich ein neuer Bahnhof gebaut, oder nicht?

Kommentar hinterlassen zu "Özdemir kritisiert Uni-Politik des Senats"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*