800.000 Euro Steuergelder

christoph-ahlhaus-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Ein Häuschen im Jugendstil: Ein Traum, mag sich Christoph Ahlhaus (CDU) gedacht haben. Er war mal für kurze Zeit Bürgermeister Hamburgs. Dann drängte ihn Olaf Scholz (SDP) aus dem Amt. Aber natürlich nicht aus seiner Villa! Die war schließlich schon gekauft.

Zum Zeitpunkt des Häuschenerwerbs war Ahlhaus noch Innensenator. Und der Staatsschutz erstellte ein Konzept. 34 Fenster müssen nun mal gesichert werden. Und so ein 3.000 Quadratmeter großes Grundstück – hallo, da muss etliches bedacht werden!

Weißes Haus

Doch dass die Sicherung schlussendlich 800.000 Euro veranschlagt – wohlgemerkt Steuergelder – das sitzt. Der Clou: Ahlhaus, offenkundig ein Architektur-Freak und Historiker, ließ seine (so munkelt man) recht günstig erstandene Villa „einst“ unter Denkmalschutz stellen. Und klar, mit so Standard-Sicherheitsfenstern muss einem dann niemand mehr kommen.

Nun ist der Bürgerschaftsabgeordnete Ahlhaus nebst Gattin in sein „Häuschen“ eingezogen.

Mit Sicheheit.

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