CyanogenMod 10.2 Android 4.3: Samsung Galaxy S3 noch nicht gelistet

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Als vor noch nicht einmal einem Monat Android 4.3 ausgerollt wurde, hat sich so manch User vermutlich nicht träumen lassen, dass die ersten Nightly Builds der brandneuen CyanogenMod Version 10.2 bereits wenige Wochen später zur Verfügung stehen. Doch die Entwickler waren offenkundig fleißig – alle Wege führen nach ROM.

CyanogenMod 10.2 basiert auf Android 4.3 Jelly Bean. Und die Tüftler waren offenkundig schnell bei der Sache, die Änderungen im mobilen Betriebssystem von Google anzupassen.

Die Liste der Geräte, für die die Nightly Builds auf der offiziellen Download-Seite bereits bereitgestellt wurden, ist lang: Sony Xperia Z samt Tablet, Samsung Galaxy Note und Galaxy Note 2, Lt Optimus LTE, HTC One oder Samsung Galaxy S4.


Aktuell noch nicht aufgeführt: Das Samsung Galaxy S3. Doch auch hier dürften die ROM-Freuden nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Weiteres zum Thema: Android 4.3 – wie auch immer?

Android 4.3 lässt für das Samsung Galaxy S3, Galaxy Note 2 und – insofern überhaupt eingeplant – Galaxy S2 noch auf sich warten. Doch dank der Freigabe der ersten Nightlies für das brandneue CyanogenMod in der Version 10.2 – eine der wohl „angesagtesten Cusom-ROM“ – könnte nun doch schon Android 4.3 seinen Weg auf das Samsung Galaxy S3, Note 2 – und natürlich weiterer Android-Flaggschiffe finden.

Nightlies können derweil noch mit einigen Bugs behaftet sein. Und Hersteller sind freilich alles andere als begeistert über eine solche Custom-ROM.

Die Entwickler des neuen CyanogenMod 10.2 meldeten sich derweil bei Google+ zu Wort und gaben an, sie hätten die Custom-ROM nicht für alle Android-Devices entwickelt. Doch dass die beiden Samsung-Flaggschiffe Galaxy S3 und Note 2 mit Support rechnen können, scheint außer Frage zu stehen. Auch das Galaxy S2 dürfte nicht hinten anstehen. Ob sich Samsung derweil vom neuen CyanogenMod 10.2 beeindrucken lässt, bleibt – im Hinblick auf den „offiziellen“ Rollout von Android 4.3 Jelly Bean – abzuwarten…

Android 4.3: Die Telekom plaudert

Nicht nur hierzulande die Deutsche Telekom, auch das australische Telekommunikationsunternehmen Telstra hat laut gottabemobile.com vermeldet, dass das Samsung Galaxy S3 und das Samsung Galaxy Note 2 als nächstes offenbar direkt das Update auf Android 4.3 erhalten.

Somit würde das Update auf Android 4.2.2 „übersprungen“ – so denn wir Telstra, im Land der Kängurus ansässig, glauben schenken mögen.

So denn die Aussagen der Telekom und Telstra stimmen, müssen die beiden Mobilfunkanbieter von Samsung informiert worden sein. Bleibt also die Frage: Warum wird eine solche Information nicht auch an die Galaxy S3 und Note 2 Nutzer weitergegeben, die „offiziell“ noch immer mit Android 4.2.2 rechnen?

Android 4.2.2 für Galaxy Note 8.0

Das Samsung Galaxy Note 8.0 LTE erhält laut der Kollegen von SamMobile dieser Tage das Update auf Android 4.2.2. Das Mini-Tablet wurde kurz vor der CeBIT vorgestellt – und war auch in Hannover einer der „großen“ Hingucker. ukonio.de war schon im Frühjahr vom Note 8.0 samt der sehr guten Bedienbarkeit mit dem S-Pen überzeugt – über den Preis lässt sich natürlich gerade im Hinblick auf das Asus Nexus 7 streiten.

Neben dem Samsung Galaxy Note 8.0 erhält derweil auch das Samsung Galaxy S2 Plus dieser Tage das Update auf Android 4.2.2 Jelly Bean.

Jene Update-Meldungen stehen jedoch im Widerspruch zu der seit Wochen gängigen These, das Samsung Galaxy S3 und das Samsung Galaxy Note 2 würden als nächste Firmware direkt Android 4.3 erhalten. Jene – vermutlich letzte Jelly Bean „Ausbaustufe“ – stellte Google vor gut zwei Wochen in San Francisco vor. Doch warum bringt Samsung das Galaxy S4 samt Android 4.2.2 auf den Markt und rollt jene Version fürs Galaxy S2 Plus und fürs Samsung Galaxy Note 8.0 aus, überspringt jedoch jene Jelly-Bean-Version auf dem Samsung Galaxy S3 und Galaxy Note 2?

Wie üblich kann die neue Firmware entweder OTA („over the air“) oder per PC-Software Kies bezogen werden. Es ist vor dem Aufspielen der neuen Jelly-Bean-Version darauf zu achten, dass der Akku möglichst voll geladen ist, damit der Update-Prozess nicht unterbrochen wird. Ob das „4.2.2er“-Jelly-Bean-Update fürs Note 8.0 und Galaxy S2 Plus derweil auch ein Indiz dafür ist, dass das gute „alte“ Galaxy S2 ein Update auf Android 4.2.2 erhält, ist unklar. ukonio.de erreichten nach dem S2-Update auf Android 4.1.2 viele Hinweise von Nutzern, die beteuerten, die Akku-Leistung habe sich seit dem Umstieg von Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich auf Android 4.1.2 Jelly Bean verschlechtert. Insofern wäre ein Update auf 4.2.2 – quasi als „Abschiedsgeschenk“ – durchaus vorstellbar, um die zahlreichen Nutzer des nunmehr zwei Jahre alten Devices nicht zu verprellen. Schließlich gilt es, alsbald einen neuen mobilen Begleiter zu erstehen – womöglich nach einem zweijährigen Vertragsende.

Das Galaxy Note 2 hingegen ist noch das aktuelle Phablet aus dem Hause Samsung, wenngleich zwei Tage vor der IFA in Berlin auf einem Event das Samsung Galaxy Note 3 vorgestellt werden soll. Auch für jenes Device sollte die Update-Politik noch immer eine hohe Priorität besitzen.

Das Galaxy S3 indes wurde zwar bereits vom S4 im April abgelöst, doch als gerade einmal gut ein Jahr altes Gerät ist von einem baldigen Update auf die „nächste“ Android-Version auszugehen. Von solchen „Android-Wartezeiten“ wird das Samsung Galaxy S4 Google Edition samt Stock-Android derweil ausgenommen sein – wenngleich diese S4-Version zunächst nur in den USA auf den Markt kommen soll. Ob es sich so denn beim nächsten Update auf dem Samsung Galaxy S4 und Galaxy Note 2 um Android 4.2.2 oder Android 4.3 handelt, darüber mögen die Gelehrten richten.

Doch eines sei unterstrichen: Der Schritt von Android 4.1.2 auf 4.2.2 ist ein deutlich größerer als jener von 4.2.2 auf Android 4.3. Vereinfachungen für Entwickler einmal ausgenommen. ukonio.de hat Android 4.3 auf allen gängigen Nexus-Geräten getestet.

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