Stars in Hamburg

herbert-groenemeyer-nahaufnahme-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Bereits bei der ersten Auflage im vergangenen September wurden große Namen an die Elbe gekarrt: Phil Collins (dutzende Radiohits) oder Lena Meyer-Landrut (bislang one and a half hit wonder) gaben sich die Ehre.

Bildergalerie: Deutscher Radiopreis

Doch nach dem Event ist vor dem Event – und die große Frage stand im Raum, beziehungsweise im Schuppen 52, dem Veranstaltungsort im Hamburger Hafen: Kann das in diesem Jahr noch getoppt werden?

Es konnte. Lary Hagmann etwa stand zur Verblüffung vieler Journalisten auf einmal auf dem Roten Teppich. Der amerikanische Schauspieler hielt nicht etwa das neue iPhone in der Hand, sondern eine Solarzelle: Als Werbebotschafter eingeflogen, erging über den Mann mit Hut ein Blitzlichtgewitter.

Viel Sonne, wenig Schatten

Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims mieden zwar den Roten Teppich, sangen aber auf der Bühne genau so wie James Blunt, Frida Gold (die Frontfrau macht auf Lady Gaga, aber nun gut) und Herbert Grönemeyer (Sonderpreis des Beirats) live.

Roxette-Frontmann Per Gessle gab sich auf dem Roten Teppich die Ehre, seine kongeniale Partnerin, Marie Fredriksson, unterstützte ihn „on stage“. Das Medley zweier Songs wurde nicht live dargeboten – doch so etwas sieht man internationalen Stars natürlich nach.

Bei so viel Staraufgebot und Showprogramm könnten die Auszeichnungen bei einer Gala fast in den Hintergrund geraten. Doch das taten sie nicht, da die meisten Laudatoren, wie etwa Peter Lohmeyer, Giovanni di Lorenzo, Helmut Markwort (viele Fakten) oder Waldi Hartmann und die Preisträger allesamt für Stimmung und Emotionen sorgten.

Sportkommentator Manfred „Manni“ Breuckmann etwa freute sich diebisch über den Sonderpreis (noch einer) des Beirats. Der NDR – als Gastgeber – heimste gleich zwei Preise ein. Praktisch, bleiben sie doch an der Elbe. So durfte im Schuppen die Auszeichnung für die beste Comedy – „Frühstück bei Stefanie“ bejubelt werden. Und Kathrin Erdmann von NDR Info freute sich über den Radio-Oscar für die Beste Reportage.

Der Deutsche Radiopreis wurde parallel in fünfzig Radiostationen übertragen – sowohl in privaten als auch in öffentlich-rechtlichen Sendern. NDR Fernsehen und weitere Dritte Programme durften indes erst nach den Radioübertragungen den Mitschnitt senden.

Ein Privileg fürs Radio.

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