DVD-Nostalgie mit Manuel Andrack

harald-schmidt-litfasssaeule-sat1-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Früher war alles besser? Wenn der TV-Zuschauer die bisherigen „Comeback-Folgen“ beim Bällchensender mit den Auftritten Harald Schmidts während seiner ersten Verweildauer bei Sat.1 vergleicht, kann man mit Einschränkungen zu diesem Ergebnis kommen.

Als die Show im Jahre 1995 startete, schaute binnen weniger Tage gleich zwei Mal Harald Juhnke vorbei. Schmidt meinte damals: „Um zu schauen, ob es uns noch gibt.“

Und tatsächlich: Im Grunde genommen macht Harald Schmidt jetzt 16 Jahre Late Night. Nach seiner Kreativpause wechselte er zur ARD. Und dann wieder zurück zu Sat.1. Irgendwo auf dieser Wegstrecke verlor Schmidt seinen Redaktionsleiter und in den letzten Jahren durchaus „kongenialen“ Sidekick und Stichwortgeber Manuel Andrack.

Eine DVD alleine reicht nicht

In der Süddeutschen Zeitung gibt Andrack bezüglich des Verhältnisses zu Schmidt zu Protokoll: „Es plätscherte so aus.“

Immerhin hat sich der Wanderfreund jetzt die Mühe gemacht, für Sat.1 eine DVD-Box zusammenzustellen: „Die Harald Schmidt Show – Die ersten 100 Jahre“.

Die Ausgabe auf Französisch, in der unter anderem Barbara Schöneberger zu Gast war, darf ebenso wenig fehlen wie die Vorstellung des neuen Ikea-Katalogs.

Gerne erinnern wir uns an viele Klassiker. Und mag sein, dass die Schlagzahl von vier (zu Beginn und am Ende gar fünf) Shows dazu beitrugen, dass manch Humor-Perle an Land gespült wurde.

In Interviews meinte Harald Schmidt vor dem Beginn seines zweiten Anlaufs bei Sat.1, vieles verkläre sich mit der Zeit. Er spielte damit wohl an auf die Zusammenarbeit mit Andrack.

Aber auch wenn der Wanderfreund und Fan des 1. FC Köln („Was ist eigentlich eine Fahrstuhlmannschaft?“) mittlerweile im Saarland lebt: Einladen könnte ihn Schmidt doch zumindest mal ins Kölner Studio 449.

Statt ihn immer nur im Rahmen von mauen Scherzen als Pappbild zu präsentieren.

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