Mit Flötist und Feuerwerk

harald-schmidt-litfasssaeule-sat1-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Im Vorspann seiner Show wurde Harald Schmidt am Dienstag als „Triple A“ angekündigt. Der Grund: Ab dem 10. Januar läuft „Die Harald Schmidt Show“ gleich drei Mal die Woche. Diese Nachricht dürfte die weltweiten Ratingagenturen vermutlich kalt lassen.

Ob sich der Zuschauer derweil über drei Ausgaben pro Woche freuen kann, darüber lässt sich zumindest streiten.

Die Ausgabe am Dienstag begann mit einem mauen Stand-Up (alle Gagschreiber schon im Urlaub?) und einer sehr langen Talkshow-Runde mit vier Studiogästen.

Zwei männliche Studenten waren recht aufgeweckt und boten Schmidt Paroli. Dieser gab sich erneut locker, aber im Grunde genommen sah der Plan wie folgt aus: Wir stellen fünf rote Jauch-leske Stühle in das Studio 449 und schauen mal, was passiert. Wenig. Und die Wahl zum „Liebling des Monats“ (Karl-Thedor zu Guttenberg…) versandete vollends. Altlast?

Einzig der Hinweis, dass die Harald Schmidt Show am heutigen Mittwoch seit 16 Jahren auf Sendung ist, im Verbund mit einem „Danke Harald“-Feuerwerk hinter dem Publikum, sorgte für einen Triple-A-Lacher. Also in Anlehnung an Thommys Abschied bei… ach ja, Witze sollten nicht erklärt werden.

Danke Harald

Ja, und dann kam auch schon der Gast: Der „beste Flötist der Welt“, Emmanuel Pahud.

Die Quote, nicht von Ratingagenturen erhoben: Rund 600.000 Zuschauer schalteten ein oder blieben dran. Nach Akte XY ungelöst.

Am heutigen Abend sind Alexandra Maria Lara und Noel Gallagher zu Gast. Das klingt doch nach ein wenig Late-Night-Glamour.

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