Harald Schmidt und zukünftige Aufgaben

harald-schmidt-litfasssaeule-sat1-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Ein wenig Wehmut kommt mittlerweile auf: Nur noch wenige Sendungen, und dann ist das Kapitel „Harald Schmidt Show“ bei Sat.1 wohl endgültig zu Ende.

Bereits einmal verabschiedete sich „Dirty Harry“ vom Bällchensender, machte eine Kreativpause und wechselte zur ARD.

Im Sommer letzten Jahres wurde bekannt, dass Schmidt zurückkehrt zu Sat.1. Doch die Quoten wollten nicht an die alten „Glanzzeiten“ heranreichen und die Senderbosse entschieden: Am 3. Mai ist Schluss mit lustig.

Schmidt in Bestform

Doch egal, ob Schmidt nun im Herbst bei einem anderen Sender weiter witzeln darf oder nicht: Seit Wochen schon hält seine Late-Night ein hohes Niveau.

In der gestrigen Ausgabe etwa lud sich Schmidt die Bochumer Symphoniker ein, die etliche klassische Stücke darboten. Auch Schmidt versuchte sich als Dirigent, schlug sich wacker – an Loriots Glanzeinlagen auf dem Dirigentenpult jedoch reichte sein „Einsatz“ nicht heran. Dennoch stellt sich die Frage: Wechselt Schmidt das Genre?

Dirigent Steven Sloane hingegen, der ein wenig wie Ex-Sidekick Manuel Andrack aussieht, ist Amerikaner. Und sein Traum war es, einmal eine Late-Night-Show zu präsentieren, wie es Letterman vormacht. Oder eben Schmidt.

Nachmieter gefunden?

Und so nahm der Late-Night-Talker auf dem Gästestuhl Platz, um schon mal zu üben, „wie es als Gast so ist“. Sloane hingegen bemerkte auf des Late-Night-Gurus Sessel, dass die Akustik im Studio 449 erstaunlich gut sei, und was denn aus dem Studiokomplex ab dem 4. Mai werden würde.

Anke Engelke schaute dann abermals ein. Bereits in der letzten Woche warb sie für ihre Sendung „Ladykracher“. Jahrelang mieden die beiden einander, doch mittlerweile scheint man sich „versöhnt“ zu haben. Engelke scheiterte einst als Nachfolgerin von Schmidt auf dem späten Sendeplatz.

Engelke schritt dann noch ans Mikrofon. Von dem Bochumer Symphonikern und Bandleader Helmut Zerlett begleitet, gab sie Elton Johns „Sorry seems to bet he hardest word“ zum Besten.

Ob den Sat.1-Machern der Rauswurf von Schmidt auch eines Tages leid tun wird?

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