Harald Schmidt Show startet in Sat.1

harald-schmidt-litfasssaeule-sat1-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. „Endlich daheim“ – so das Motto der „neuen“ Harald Schmidt Show auf Sat.1. Ganz Hamburg ist zugekleistert mit dem Konterfei des deutschen Late-Night-Gurus Harald Schmidt.

Im Prinzip war er – abgesehen der „Kreativpause“ im Jahre 2004 – ja nie richtig weg. Dirty Harry kehrte zurück zur ARD, sendete zunächst aus einem furchtbar kleinen Studio, kehrte dann (im selben Studiokomplex) zurück ins Studio 449. Und war ab und ab mal mit seiner in Köln aufgezeichneten Show auf Sendung.

Mit einer Art „Daily Show“ – stets politisch, weniger Klamauk. Zunächst aber noch mit seinem damaligen Sidekick Manuel Andrack.

Oh nein, Pocher

Zwei Jahre probierte es Schmidt schließlich mit Oliver Pocher. So manch Anhänger Schmidts hat es schon allein den Abend verhagelt, wenn Pocher als erster ins Studio trat und den Stand-Up „flippig“ dargeboten hat.

In den letzten beiden Jahren orientierte sich Schmidt im Ersten wieder eindeutig hin zu jener Late-Night, die er sieben Jahre lang bei Sat.1 präsentierte. Aber eben nur einmal die Woche.

Wer derzeit durch Hamburg läuft, erfährt nun unweigerlich: Dirty Harry ist zurückgekehrt zum Bällchensender und darf zwei Mal die Woche ran – dienstags und mittwochs um 23:15 Uhr.

Doch Schmidt und sein Partner Fred Kogel (zieht als Medienfachmann im Hintergrund der Show die Strippen) lassen keine Gelegenheit aus, um zu betonen: An sich wären drei Abende für eine Late-Night-Show in Deutschland ideal. Schmidt ergänzt jedoch artig in jedem Interview, der Montag und der Freitag laufen nicht.

Bliebe also der Donnerstag. Und da sendet Johannes B. Kerner seine Gesprächs- und Servicesendung aus Hamburg.

Kerner indes wird in den letzten Tagen auch die „leuchtenden“ Plakate an den Litfasssäulen in der Hansestadt wahrgenommen haben – ob mit einem mulmigen Gefühl oder einer Vorahnung vermögen wir nicht zu sagen…

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