Radieschen auf den Augen?

pressehaus-die-zeit-park-herbst-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Die Zeit nehmen wir uns – und wollen kurz eine Frage stellen: Liebe Zeit-Redaktion in Hamburg, liebe PR-Schaffenden – wo auch immer – warum wird Hamburg von Radieschen dargestellt?

Zur Erklärung: In einer Anzeige wird unter dem Slogan „Genießen Sie “ für den Aufmacher der neuen Ausgabe geworben – Ernährungsthema, zieht immer.

„Wie gut ist unser Essen?“, wird der Leser gefragt. Die Annonce springt einen förmlich an. Giftgrüner Hintergrund und darauf abgebildet: Eine Deutschlandkarte, dargestellt von Fallobst und anderen Leckereien. Die Umrisse der Bundesrepublik sind deutlich zu erkennen.

In Frankfurt werden Möhren geknabbert

Der Reihe nach: Klar, München etwa wird durch eine Brezel dargestellt. Berlin – Bingo, ist ein Berliner. Aber warum liegen auf der Fläche von Hamburg bitteschön Radieschen aus? Äpfel hätten wir uns gefallen lassen – das Alte Land ist nicht weit.

Aber Radieschen? Scharfe Sache! Wegen der SPD-Alleinregierung? Oder springt an Elbe und Alster seit kurzem der rosarote Panther rum?

Wir meinen: Wenn schon eine Bildsprache bemüht wird – Stichwort Berliner – warum werden die Hamburger Bezirke Eimsbüttel, Bergedorf, Altona und Co nicht durch eine saftige Frikadelle dargestellt, mmh?

Die neue Ausgabe der Zeit – wohl bekomms!

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