Elbphilharmonie und das Warten auf den ersten Tusch

elbphilharmonie-fassade-august-2012-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Es tut sich etwas! Und das alleine ist ja schon eine Meldung wert: Auf der Baustelle der Elbphilharmonie geht es sichtbar voran. So wurden auf Höhe der Plaza, also der nach Eröffnung zugänglichen Aussichtsplattform, einige Gerüste und Verkleidungen entfernt.

Vom „Dach“ des alten Kaispeichers A aus soll eines Tages der Ausblick auf den weitläufigen Hafen und natürlich den neuen Stadtteil, der HafenCity, frohlocken – ehe sich der Besucher den orchestralen Klängen im gläsernen Aufbau hingibt.

☼ Bildergalerie: Hamburger Sommer 2012

Doch auch wenn der Baukonzern Hochtief fortan mit den Architekten Herzog & de Meuron aus Basel und der Stadt Hamburg besser kooperieren möchte und der Streit um den Weiterbau des Daches abgewendet scheint, ist noch immer nicht ausgesungen, wann im großen Konzertsaal das erste Mal das Licht angeht.


Zuletzt wurde die Jahreszahl „2015“ in den Ring geworfen, doch eine wirkliche Garantie kann und möchte aktuell niemand geben.

Hamburgs erste Geige

Der Generalintendant der Hamburger Elbphilharmonie, Christoph Lieben-Seutter, erfreut sich derweil an den Elbphilharmonie-Konzerten in der Laeiszhalle – und lobt im Agentur-Interview mit dapd zudem die Akustik im historischen Bauwerk. Doch zu Beginn seiner Intendanz in Hamburg hat sich Lieben-Seutter gewiss so einiges anders vorgestellt.

Wer derweil dieser Tage durch den östlichen Teil der HafenCity läuft und mit Touristen spricht, der merkt: Einen klangvollen Namen hat die Elbphilharmonie schon jetzt – und das über die Landesgrenzen hinaus. Nur die zuweilen gestellte Frage, wann das neue Konzerthaus denn eröffne, bringt so manch Hamburger in Verlegenheit…

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