Elbphilharmonie, HafenCity, Hochtief, Hamburg und die Einigung?

elbphilharmonie-hafencity-2012-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Heute verstreicht ein Ultimatum, das die Stadt Hamburg dem Baukonzern Hochtief gestellt hat. Seit September letzten Jahres ruhen die Arbeiten, wie es so schön heißt. Anders gesagt: Es tut sich nichts auf der Großbaustelle im neuen Quartier HafenCity.

☼ 823. Hafengeburtstag Hamburg: Bilder des größten Hafenfestes der Welt

Offiziell ist bis dato weder die Stadt noch ein Sprecher von Hochtief vor die Mikros getreten. Doch der NDR titelt „Kommt der große Knall bei der Elbphilharmonie?“ Quasi ein letzter Tusch, bevor der große Konzertsaal (ohne Dach) und der Rest des Gebäudes in der Elbe versenkt wird? Wohl kaum. Irgendwie müssen sich die Verhandlungspartner einigen.


Dur statt Moll?

Nun will das Hamburger Abendblatt erfahren haben, dass beide Seiten noch heute eine Einigung präsentieren wollen. Das Stahldach soll alsbald abgesenkt werden. Und es soll zu einer Neuordnung des Projekts kommen: Die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron als „Generalplaner“ und der Baugigant Hochtief als „Generalunternehmer“ werden offenbar neu definiert – und die Fronten werden geklärt?

✔ Folge ukonio.de auf Twitter, Facebook oder Google+

Es bleibt abzuwarten, welche Entwicklungen der Tag tatsächlich mit sich bringt. Bis zuletzt hieß es, die Stadt verhandelt fiebrig mit Hochtief, die bekanntlich bezüglich der Statik des Stahldaches Bauchschmerzen hatten. Hamburg berief sich derweil auf Gutachten, die das anders sehen – gewährten dem Essener Baukonzern aber keinen Einblick.

Und so geriet der Bau des Musiktempels seit September endgültig aus dem Takt. Sollte nun tatsächlich eine Einigung erzielt werden, könnte bis 2014 alles fertig sein.

Oder 2015.

Kommentar hinterlassen zu "Elbphilharmonie, HafenCity, Hochtief, Hamburg und die Einigung?"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*