Ein Liebesbrief der Stadt an Hochtief?

elbphilharmonie-glas-fassade-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Der Hansestadt reißt so langsam der Geduldsfaden. Seit Monaten ist auf der Elbphilharmonie-Baustelle nichts los, die Arbeiten am Dach des großen Konzertsaals ruhen.

Nun teilte die Kulturbehörde mit, dem Baukonzern Hochtief in einem Schreiben ein paar Lösungsvorschläge unterbreitet zu haben. Der Streit, so das Bestreben, soll beilegt werden. Ein löblicher Ansatz. Einer muss ja aus der Deckung kommen.

Einzelheiten aus dem Schrieb wurden freilich nicht bekannt, auch wenn allen voran das Abendblatt Mutmaßungen anstellt: Ein Modell könnte sein, die Bauverträge zu kündigen, wegen „Leistungsverweigerung“.

Baustopp beim neuen „Leuchtturm“

Die Fronten sind seit längerer Zeit verhärtet: Hochtief beharrt auf der Einschätzung, wonach die Berechnungen der Architekten fehlerhaft seien und es bezüglich des Daches Probleme mit der Statik geben könnte.

Ob nun wirklich, wie vom Abendblatt orakelt, die Option des Einsatzes eines Schiedsgerichtes geprüft wird, um weitere mögliche Streitpunkte aus der Welt zu schaffen, steht in den Sternen.

Denen ist man bekanntermaßen auf Höhe des großen Konzertsaals schon mal ein Stück näher.

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