Mehr Kosten wegen Glasfassade

elbphilharmonie-glas-fassade-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Das alles haben sich die Stadt Hamburg, die Architekten Herzog & de Meuron und Hochtief sicherlich anders vorgestellt, doch die „Bad News“ bezüglich der Elbphilharmonie in der Hafencity reißen nicht ab.

Erneut gerät das Prestigeobjekt im neuen Quartier an der Elbe aus dem Takt. Wie der NDR unter Berufung auf einen Hochtief-Sprecher verkündete, sollen die Kosten ein weiteres Mal höher ausfallen als geplant.

Gläsernes Projekt?

Kurioser Grund: Es gab eine Planungspanne bei der Glasfassade. Diese soll nach Eröffnung des Konzerthauses natürlich auch mal gereinigt werden. Doch für die dafür notwendigen Sicherungsgeländer müssen rund 150 bereits montierte Glaselemente wieder ausgebaut werden.

Wer soll bei solch einem Chaos bitteschön noch den Durchblick bewahren?

Ursprünglich sollte die Stadt einen Kostenanteil von 77 Millionen Euro tragen, mittlerweile sind es 223,5 (mit Kommazahlen arbeiten ist doch albern…) Euro. Dieses Geld bringt wohl gemerkt der Steuerzahler auf.

Hoffentlich stellen die Macher nicht auch noch fest, dass das Fundament des Kaispeicher A nachgebssert werden muss…

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