Elbphilharmonie Hamburg: Die Plaza hält sich dezent zurück

Hoch hinaus | © Andres Lehmann / ukonio.de
Gemeinsam mit dem heutigen Geburtstagskind, Joscha Bisky Wagner, dem ich auf diesem Wege die allerherzlichsten Glückwünsche übermitteln möchte, habe ich der Plaza der Hamburger Elbphilharmonie in der HafenCity vor gut einer Woche einen Besuch abgestattet. Die Reservierung der Tickets im Vorfelde lief unproblematisch ab, so konnte ich meinem Besuch pünktlich um 11 Uhr, wohlgemerkt an einem Montag, die neue Aussichtsplattform des Konzerthauses zeigen. Ich selbst war schon einmal oben - noch vor der Fertigstellung. Erstmalig aber bin ich nun die geschwungene Rolltreppe hochgefahren. Wie schön wäre es, würde Musik erklingeln, würden womöglich ein paar Lichter blinken. Doch so ist die Auffahrt recht monoton, und man ertappt sich dabei, wie man die Auffahrt beschleunigt, in dem die Stufen selbst genommen werden.
Mit der Rolltreppe geht es nach oben. Und: Nach unten. | © Andres Lehmann / ukonio.de

Mit der Rolltreppe geht es nach oben. Und: Nach unten. | © Andres Lehmann / ukonio.de

Die Plaza in 37 Metern Höhe hat ein Problem: An einem kühlen Wintertag ist es kalt. Es ist gefühlt ein Außenbereich, suggeriert aber, es sei ein Innenbereich. Und so ist der Shop gut besucht, dort wurde an die Besucher gedacht: Es wird geheizt. Der Rundgang im Freien, bei selber Temperatur, ist schön. Man schaut auf den Hafenverlauf, sieht Hamburgs Turmspitzen. Wir befinden uns aber auch nur in einer Höhe von 37 Metern: Wie großartig wäre es gewesen, noch höher zu gelangen.
Scheiben mit Schwung | © Andres Lehmann / ukonio.de

Scheiben mit Schwung | © Andres Lehmann / ukonio.de

Ausblick auf den Hamburger Hafen | © Andres Lehmann / ukonio.de

Ausblick auf den Hamburger Hafen | © Andres Lehmann / ukonio.de

Kirchtürme und Joscha B. Wagner | © Andres Lehmann / ukonio.de

Kirchtürme und Joscha B. Wagner | © Andres Lehmann / ukonio.de

Die Zugänge zum Kleinen Saal und zum Großen Saal sind freilich versperrt. Und so kann entweder noch das gastronomische Angebot genutzt werden, oder man fährt mit der Rolltreppe wieder runter. Oder man läuft, um sich aufzuwärmen.
Der Aufgang zum Kleinen und zum Großen Saal weckt Sehnsüchte. | © Andres Lehmann / ukonio.de

Der Aufgang zum Kleinen und zum Großen Saal weckt Sehnsüchte. | © Andres Lehmann / ukonio.de

Ich freue mich sehr auf den Besuch eines Konzertes, der Große Saal ist faszinierend. Die Plaza jedoch hätte weitaus spektakulärer gestaltet werden können. Womöglich wollte man aber einfach dem Saal nicht die Schau stehlen. Denn da spielt bekanntermaßen die Musik.

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