Ab wann wird denn nun gebaggert?

elbe-vertiefung-bagger-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Zuletzt gab es freudige Nachrichten für alle Befürworter der Elbvertiefung, denn einer Vertiefung der Fahrrinne schien nichts mehr im Wege zu stehen. Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg ziehen fortan an einem Strang, so die Nachricht.

Doch nun beruft sich der NDR auf die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, wonach es begründete Zweifel an einem „Baubeginn“ noch in diesem Jahr gibt.

Zudem sei mit einem Start der Baggerarbeiten noch nicht einmal im kommenden Jahr zu rechnen. Denn, frei übersetzt, wo in den Naturraum eingegriffen wird, sind Klagen von Unweltschützern nicht weit.

Los geht’s! Oder?

Die Hamburger Wirtschaftsbehörde hält derweil dagegen, sie wolle am Zeitplan festhalten, und das heißt im Klartext: Noch in diesem Jahr schippern die Bagger heran, um einen Tiefgang der Elbe von 14,5 Metern herbeizuführen.

Ob die Kosten die Grenze von 500 Euro Millionen Euro überschreiten, bleibt abzuwarten. Inwiefern der Naturraum nachhältig beeinträchtigt wird, darüber streiten seit Jahren Naturschutzverbände und all jene Befürworter, die sich auf die ganz großen Containerschiffe im Hamburger Hafen freuen.

Auf jeden Fall wird mal nicht tief gestapelt.

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