ZDF-Kommentatoren Poschmann und Wark im Abseits

wolf-dieter-poschmann-zdf-rico-possivalZDF/Rico Possival

Das öffentlich-rechtliche Kommentatoren-Team wurde bereits Wochen vor der Europameisterschaft bekannt gegeben: Béla Réthy, Thomas Wark, Wolf-Dieter Poschmann und Oliver Schmidt kommentieren fürs ZDF die Spiele der EM 2012 in Polen und der Ukraine.

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Noch ist es zu früh, um alle Kommentatoren miteinander zu vergleichen, am gestrigen Tage aber boten Wark und „Poschi“ Poschmann „durchwachsene“ Leistungen. Da ist noch Luft nach oben, sie haben ihr ganzes Potenzial noch nicht abgerufen. Reicht die Kondition dennoch für 90 Spielminuten plus Nachspielzeit?


Wie steht es eigentlich?

Bei der langweiligen Partie zwischen Frankreich und England war auch Thomas Wark offenbar zeitweise „weggeschlummert“. Beispiel: In der Halbzeit etwa stand es in seinen Augen noch 0:0, obwohl Joleon Lescott und Samir Nasri (nach Vorarbeit von Frank Ribéry) immerhin schon zwei Tore erzielten. Dies zugleich auch der Endstand.

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Beim Abendspiel zwischen der Ukraine und Schweden (das deutlich mehr Spannung bot), traf in der zweiten Hälfte zunächst Zlatan Ibrahimovic für Schweden, ehe Andrij Shevchenko gleich zwei Mal binnen sechs Minuten einköpfte und den Auftaktsieg „dahoam“ in Kiew perfekt machte.

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Vom dritten Treffer des Abends nahm Poschmann aber offenbar keine Kenntnis. Als der 35-jährige Stürmer nach seinen zwei Toren von Coach und Linksaußen-Legende Oleg Blochin ausgewechselt wurde, betonte die Kommentatoren-Legende, dass der Trainer das Remis halten wolle.

Zwischen Wark und Poschmann steht es somit unentschieden. Noch ist nichts verloren. Das Turnier hat erst begonnen.

Heute werden die ARD-Kommentatoren wieder angreifen: Guten Abend, allerseits.

2 Kommentare zu "ZDF-Kommentatoren Poschmann und Wark im Abseits"

  1. Schön war auch, als Herr Wark in einer Szene erklärte, warum es keine Ecke für die Franzosen gab. „Lescott war zweimal am Ball, auch als Letzter“ – ja, aller klar. Da hilft vielleicht nochmal ein bisschen Regelkunde für Anfänger – oder eine neue Brille.
    Ziemlich daneben lag er auch, als er nach eine Parade von Hart der Meinung war, Lloris habe soeben eine klasse Reaktion gezeigt.
    Endgültig gar im Oberstübchen muss der gute Herr Wark gewesen sein, als er nach einem Foul an Frank Ribery diesem väterlich davon abriet „sich mit 2 Franzosen gleichzeitig anzulegen“.
    Hoffen wir mal, dass die Kommentatoren ebenso wie die deutsche Elf eine „Turniermannschaft“ stellen und sich bis zum Finale steigern werden. Sonst wird wohl nach der Vorrunde Schluss sein.

  2. Bisher hat mir Oliver Schmidt am besten gefallen (wenn ich jetzt noch wüßte, welches Spiel das war, heh…). Naja, jedenfalls hat Herr Schmidt einfach nur das Spiel kommentiert. Wenn er mal nix zu sagen hatte, dann hat er einfach die Klappe gehalten. Das fand ich sehr angenehm.

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