Facebook-Party in Allermöhe aufgelöst

allermoehe-s-bahn-station-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Nun also wurde auch eine „spontane Party“ am Allermöher See am Pfingstwochenende aufgelöst. Ein Spaßvogel hatte über das Internet-Netzwerk Facebook (mal wieder) zu einem Treffen aufgerufen.

Grund für das Einschreiten der Polizei waren die üblichen „Verdächtigen“: Alkohol, Konflikte und Diebstahl.

Genau – das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Und die Auflösung der nächtlichen Party kam sicherlich keiner „Überraschung“ gleich.

Party: I like?

Zunächst pilgerten 650 Jugendliche ins beschauliche Allermöhe, um zwei Uhr nachts dachten sich 200 „User“ noch immer: Gekommen, um zu bleiben. Doch der Alkoholpegel sprach da schon eine eigene Sprache.

Ahrensburg hingegen wurde von den Facebook-Jüngern mit Missachtung gestraft: Zu einer ebenfalls via Netzwerk angekündigten Party kam fast niemand. Die Bürger der Stadt mit dem schönen Schloss dürften ob dieser Tatsache nicht in Tränen ausgebrochen sein.

Rekordhalterin ist noch immer Thessa, die vor gut zwei Wochen – obwohl sie sich später von der irgendwie gar nicht so gemeinten Einladung distanzierte – 1200 Freunde nach Barmbek lotste. Der Ausgang ist bekannt (siehe Allermöhe).

Achtung, Allermöhe und Barmbek aufgepasst: Spiegel Online berichtet am heutigen Tage, dass die Facebook-Nutzung in den USA zurück geht.

Stell dir vor es ist Party, und keiner weiß davon.

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