Keiner der 20 Millionen Zuschauer leidet wie Uli Hoeneß

uli-hoeness-portraet-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Fast 20 Millionen Zuschauer sahen alleine in Deutschland ein denkwürdiges Finale. Bayern München unterlag im eigenen Stadion dem FC Chelsa im Elfmeterschießen.

Immer wieder ist die Rede von drei Matchbällen, die die Münchner im Spiel vergeben haben. Doch am Ende sind es nicht Bastian Schweinsteiger, Arjen Robben oder Torschütze Thomas Müller die sich freuen dürfen, sondern die „Altherren“ Frank Lampard und Didier Drobga, der den entscheidenden Elfmeter verwandelte.

Roman Abramowitsch freute sich gemeinsam mit seinen Fans und dürfte es nicht bereuen, mal eben eine Milliarde in die „Blauen“ investiert zu haben.

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Doch selbst jenen TV-Zuschauern, die für die Bayern nicht viel „übrig“ haben, tat ein Mann in der Allianz Arena gewiss leid: Uli Hoeneß.

Immer wieder war die Rede davon, dass es sein Lebenstraum gewesen sei, im eigenen Stadion die UEFA Champions-League zu gewinnen.


Wenn Träume zerplatzen

Dem Sender Sky sagte Hoeneß: „Ich habe keine Erklärung, warum wir das Spiel hier verloren haben.“ Trefflicher kann man es nicht formulieren. Chelsea schien phasenweise bereits auf der Insel, „destruktive Spielweise“ wäre noch ein Kompliment.

Doch bereits nach der „semi“-bitteren Pokal-Niederlage gegen Borussia Dortmund in der Woche zuvor kündigte Hoeneß an, die Mannschaft so lange zu verstärken, bis wir wieder „alleine sind.“

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Ganz alleine waren nach dem Abpfiff am Samstagabend Philip Lahm, Manuel Neuer und Co., die sich nach den Ankündigungen ihres Chefs wohl auf neue „Mitbewerber“ um die Stammplätze freuen dürfen.

Doch die Zeiten, in denen die Bayern national alleine „schalteten“ und international das nötige Glück hatten, scheinen erst einmal vorbei.

Für alle Fußball-Fans bleibt derweil die Hoffnung auf die EM. Nach dem Finale ist vor dem Finale.

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