Zahlen stimmen, Punkte nicht

st-pauli-millerntor-tribüne-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Der Abstieg des FC St. Pauli aus der Bundesliga schmerzt. Doch wirtschaftlich gibt es allen Grund zur Freude: Der Kiez-Club erzielte in der letzten Saison einen Rekordgewinn.

Hätte man die Anhänger des FC St. Pauli vor einigen Wochen vor die Wahl gestellt – Rekordgewinn oder Klassenerhalt – das Votum wäre wohl recht eindeutig ausgefallen: Auch in der neuen Spielzeit hätten sie die Kiez-Club gerne im Oberhaus gesehen.

Doch das Leben ist kein Wunschkonzert. Der FC St. Pauli stieg nach einem Jahr Erstligazugehörigkeit wieder ab, obwohl gerade in der Hinrunde begeisternder Fußball am Millerntor geboten wurde.

Rekord nach 101 Jahren

Doch die Zahlen lassen aufhorchen: Als Gewinn wurden in der Spielzeit 2010/2011 drei Millionen eingestrichen. So viel wie noch nie in der 101-jährigen Vereinsgeschichte.

Präsident Stefan Orth zeigt sich in der Hamburger Morgenpost ob der Zahlen erfreut: Der FC St. Pauli habe ein mehr als positives Ergebnis erzielt. Deshalb werde man aber nicht leichtsinnig, „wir wirtschaften weiterhin hanseatisch.“

Wer gut wirtschaftet, schafft auch gute Grundlagen. Der direkte Wiederaufstieg in der kommenden Saison – und alle Fans wären glücklich.

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