Der FC St. Pauli lacht und weint

bolze-millerntor-gegengerade-pauli-andres-lehmannAndres Lehmann

Hamburg. Die Dramaturgie hätte es fast gut gemeint mit den Kiezkickern: Mit 5:0 wurde der direkte Konkurrent um den Relegationsplatz geschlagen. Der SC Paderborn 07 darf dennoch auf eine gute Saison zurückblicken.

Die Zebras aber konnten der Fortuna „nur“ ein Unentschieden abtrotzen. Für Pauli bleibt nach zuletzt eher durchwachsenen Leistungen dennoch die Erkenntnis: Für den direkten Wideraufstieg ins Oberhaus hat es nicht ganz gereicht, aber tolle Saisonleistungen gab es allemal.

„Die Gegengerade ist explodiert!“

Unser Mann am Millerntor, Bolze, litt ein letztes Mal mitten im Getümmel auf der Gegengeraden mit. Bereits nach dem Führungstreffer tickerte Bolze: „Die Stimmung ist bombastisch!“ Beim zweiten Treffer dann die Nachricht: „Das Stadion scheint zu kochen!“

Wurde Bolze ob des Abrisses der Tribüne gar wehmütig? „Es ist schon ein wenig wie früher auf der Gegengeraden, zum Abschied gab es auch eine Choreografie.“


Bei dem 3:0 durch Florian Bruns keimte die Hoffnung auf: „Nun müssen nur noch die Zebras mitspielen! Stimmung ist gut!“

Beim 4:0 erreichte uns noch die stürmische Nachricht: „Die Gegengerade ist gerade explodiert.“ Doch auch der Endstand von 5:0 reichte leider nicht aus, um den dritten Platz zu erkämpfen. In Düsseldorf fielen keine weiteren Tore, Endstand dort: 2:2.

Mit den Fans, einer guten Mannschaft und einer alsbald neuen Gegengraden könnte es aber womöglich im nächsten Jahr etwas werden mit dem Aufstieg für den FC St. Pauli.

Bolze wird mitfiebern.

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