FCB: Matthias Sammer und Uli Hoeneß im Luxus-Clinch

matthias-sammer-tag-der-legenden-2013-nestwerk-millerntor-andres-lehmannAndres Lehmann

Schon erstaunlich: Da startet der FC Bayern München gut in die neue Saison, zaubert zwar nicht, aber findet sich so langsam unter dem neuen Trainer Pep Guardiola. Doch auch das 2:0 gegen Hannover 96 konnte Sportvorstand Matthias Sammer nicht glücklich machen.

War Sammer am Hamburger Millerntor beim Tag der Legenden 2013 noch sichtlich entspannt, fährt er nun eine Attacke Richtung der eigenen Mannschaft: Derzeit sei das, was der Rekordmeister abliefert, „Fußball ohne Emotionen“.

Das wollte offenbar Bayern-Präsident und Aktienjongleur Uli Hoeneß so nicht stehen lassen. Im Kicker gab der FCB-Präsident zu Protokoll: „Ich verstehe, dass Matthias den Finger in die Wunde legen will. Allerdings finde ich nicht, dass wir eine Wunde haben.“ Das ist Poesie. Fast zumindest.


Hoeneß ist der Meinung, dass die Bayern den Schalter noch umlegen werden. In Richtung Zauberfußball, wie ihn der BVB bereits zeigt?

Zudem solle Sammer aufpassen, dass er nicht über das Ziel hinausschießt. Und Hoeneß weiter: Wenn – frei übersetzt – jede Woche so ein Donnerwetter losgetreten wird, „verbrennt man sich irgendwann dabei.“

Tja, im verbrennen kennt sich Hoeneß bekanntermaßen aus. Aber allzu ernst können wir diese Diskussion in Hamburg nicht nehmen. Genau so wenig wie den Ärger von Jürgen Klopp, der sich über Jogi Löws Umgang mit Mats Hummels wundert.

Alles Luxus-Probleme, von denen der HSV derzeit nur träumen kann

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