FCB: Uli Hoeneß dank Mario Götze Transfer aus den Schlagzeilen?

uli-hoeness-portraet-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Na, das ist ja mal ein Paukenschlag: Laut der Bild-Zeitung soll der FC Bayern München für 37 Millionen Mario Götze vom Ligakonkurrenten Borussia Dortmund abwerben. Die Ablöse ist festgeschrieben – denn im Grunde genommen hat Mario Götze beim BVB noch einen Vertrag bis 2016. Im Grunde genommen.

Statt der – für einen 20-jährigen Offensivmann – wirklich mauen 5 Millionen Euro soll Götze beim FCB 7 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

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Die Meldung schlägt natürlich wenige Stunden vor dem „so wichtigen“ Halbfinalspiel in der Champions League ein. Gegen den FC Barcelona schicken sich die Bayern an, einmal mehr in dieser Saison zu brillieren.


Fast ist man geneigt zu schreiben, an der Säbener Straße wird auch wirklich nichts unversucht gelassen, um diesen kleinen „privaten“ Steuerskandal rund um Uli Hoeneß aus den Schlagzeilen zu verdrängen.

Messi läuft auf

Sollte Messi heute Abend mit Tränen in den Augen nach 90+ 3 Spielminuten das Spielfeld in der Allianz Arena verlassen, dürfte es Uli Hoeneß schwer haben, um den Platz an der Sonne in Sachen Berichterstattung weiterhin inne zu haben.

Das dürfte ihn gewiss nicht stören. Schließlich ist Hoeneß offenbar ohnehin versucht, gegen die Medien zu klagen. Ach ja, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, soll Robert Louis-Dreyfus, ehemaliger Adidas-Boss, im Jahre 2000 Uli Hoeneß 20 Millionen Mark als Spielgeld gegeben haben. Fünf „Mios“ aufs Schweizter Konto, und 15 „Mios“ als Bürgschaft.

Uli Hoeneß und die Steuerhinterziehung: Ein rein privater Fall?

Wir halten fest: Kolportierter Transfer von Mario Götze und Steuersünder Uli Hoeneß. Dennoch heißt es: Daumen drücken im Spiel gegen den FC Barcelona. Auch wenn das zuweilen manch BVB-Anhänger so einfach nicht fallen dürfte.

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