Fehmarn: Von Burg nach Puttgarden – oder immer der Küste entlang

fehmarn-insel-ostsee-sonnenuntergang-reise-2014-andres-lehmannAndres Lehmann

Welche drei Dinge sollten auf eine Insel mitgenommen werden? Nun, ein Fahrrad sollte in jedem Fall dabei sein. Vor allem, wer die Insel Fehmarn als Ausflugsziel auserkoren hat.

Egal ob wunderbarer Südstrand samt neu gestalteter Promenade zum Flanieren, der Strand im Norden samt Watt zum munteren Buddeln – oder die Steilküsten zum Erkunden: Wer eifrig in die Pedale tritt, kann die Naturvielfalt und die unterschiedlichen „Küstenbilder“ Fehmarns am ehesten erleben.

Doch neben all der schönen Naturbilder sollte Burg auf Fehmarn nicht vergessen werden. Das idyllische Städtchen hat ihren ganz eigenen Charme, viele kleine Läden in historischen Bürgerhäusern und strahlt eine wunderbare Ruhe aus. Abgesehen all der Autos, die sich tagsüber über den weitläufigen Marktplatz und das holprige Pflaster schieben.


Wer etwa in den Abendstunden durch Burg schlendert, vorbei am „roten“ Rathaus oder der Kirche St. Nikolai, der wird zahlreiche urige Gassen und viele kleine Kneipen ausfindig machen. Und wer sich auf den Sattel schwingt, kann in wenigen Kilometern Entfernung am Hafen beobachten, wie sich die Sonne nach und nach hinter dem Wasser versteckt.

Von Burg weiter gen Norden

Von Burg aus ist der Norden der Ostseeinsel auf einem gut asphaltierten Radweg bestens zu erreichen. Wer möchte, kann am Fähranleger in Puttgarden den ein- und ausfahrenden Schiffen zuwinken. Schöner ist es womöglich, das unweit gelegene Naturschutzgebiet Grüner Brink – soweit möglich – zu erkunden. Direkt am Deich finden sich zahlreiche Wasservögel, kleine Sandstrände und Weiden.

Und da auch Menschen zuweilen versucht sind, den Boden unter den Füßen zu verlieren, wagen sie sich auf das Wasser – Kite-Surfer sind in ausgewiesenen Flächen auch im Herbst auf Fehmarn auszumachen. Windiges Vergnügen also inbegriffen.

Fehmarn ist wahrlich keine kleine Insel – nach Rügen und Usedom gar die drittgrößte hierzulande – dennoch ist sie immer „greifbar“ – und stets ein wenig mystisch.

Wer gerne in die Pedale tritt oder seine Wanderstiefel schürt, der wird eine schöne Zeit auf Fehmarn verleben. Mit dem Regionalzug kann gen Fehmarn aufgebrochen werden – Halttestellen sind Burg und Puttgarden. Schnellzüge halten nur im Norden direkt am Fähranleger. Doch alleine die Überfahrt über die Fehmarnsundbrücke im Süden ist ein Erlebnis – kann doch der Blick bereits die langgezogene Küste ausmachen.

Bitte das Fahrrad nicht vergessen.

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