Fifa 14 für Android und iOS im Test: Der Ball rollt

fifa-14-google-play-store-electronics-artsGoogle Play Store/ Electronic Arts

Electronics Arts lässt seine Anhänger gerne ein wenig zappeln – zumindest in Hinblick auf die erfolgreiche Bolzreihe Fifa. Denn: Nur alle zwei Jahre „versorgt“ EA Sports Fußballfreunde mit einer neuen Version für Android.

Nun also ist „Fifa 14“ seit wenigen Tagen im Google Play Store und auch via iTunes für iOS erhältlich. Analog vieler anderer Spieleanbieter hat EA diesmal ebenfalls eine andere „Spieltaktik“ gewählt: Fifa 14 kann kostenlos heruntergeladen werden. Freundschaftsspiele sind ohne Einschränkungen möglich. Und auch die Spieler auf dem Rasen geben alles – es muss kein Geld dafür investiert werden, damit den Herrschaften in kurzen Hosen zuweilen nicht zu früh die Puste ausgeht.

Doch es gibt natürlich einen Haken: Wer etwa Turniere oder Ligen spielen möchte, oder den – bei Fifa 12 von vielen Fans schmerzlich vermissten – Manager-Modus anwählen möchte, der muss rund 5 Euro löhnen. Das jedoch ist eine vertretbare Summe – denn Fifa 14 hat uns im Test überzeugt.

Fifa 14 im Schnell-Check

Als Testgerät haben wir uns für das Nexus 7 (2012) entschieden: Kein ganz neues Gerät, kein zu großes und kein zu kleines Device. EA bewirbt Fifa 14 explizit für Tablets – bitteschön, wir haben verstanden.


Das Menü ist übersichtlich gestaltet und wurde im Vergleich zu Fifa 12 merklich aufgepeppt. Dennoch „fremdelt“ der erprobte Android-Fifa-Kicker nicht. Etwas verwirrend ist, dass für Freundschaftsspiele ein Update „gezogen“ werden muss, doch: Dieses kostet nichts und wird schnell durchgeführt. Die „nahezu“ aktuellen Spielerdaten stehen zur Verfügung.

Die Grafik wurde im Vergleich zum Vorgänger verbessert: Die Animationen sind sehr flüssig und die Stadien werden realistisch dargestellt. Doch eine Sache hat uns etwa in der Hamburger Imtech Arena gestört: In den Rängen sitzen gefühlt immer die gleichen drei „Fans“ nebeneinander – samt orangefarbener Trikots. Doch im Spiel HSV gegen Stuttgart erscheint uns die Farbe etwas unpassend – Bert van Marwijk und Rafael van der Vaart auf Seiten der Rothosen seien einmal „ausgeklammert“.

Anstoß!

Hinein ins Spielgeschehen: Viel wurde im Vorfelde über die neue Wisch-Spielsteuerung geschrieben. Zwar mutet die Steuerung durchaus innovativ an, doch stets muss mit einer Hand das Tablet gehalten werden, und mit der anderen Hand werden Spieler angetippt (was freilich bei der „klassischen“ Variante in Hinblick auf den Passabnehmer auch noch funktioniert) und Bälle per Wisch gen Maschen befördert. Nach wenigen Minuten haben wir dieser Variante abgeschworen – und sind umgeschwenkt auf die erprobte klassische Spielsteuerung: Die fiktive Darstellung des Drehrads und der Knöpfe.

Hier hat sich ein „Button“ hinzugesellt – für kleine Zaubereinlagen, von denen zunächst zwei pro Spieler zur Verfügung stehen. Auf dem Nexus 7 geht das Spiel nun leicht von der Hand, die Animationen können freilich nicht ganz mit denen von PS3 und Co. mithalten, dennoch: Oft wurde geschrieben, dass Smartphones und Tablets die klassischen mobilen Spielbegleiter ablösen könnten. Fifa 14 jedenfalls dreht die Werbetrommel für eine mögliche Wachablösung.

Fifa 14: So geht Fußball

Final urteilen können wir nach unserem ersten „Testerlebnis“ nicht, doch ob des kostenlosen Downloads der einmal mehr sehr großen Datei von rund 1,3 GB fällt die Entscheidung leicht: Downloaden und anspielen. Ob sich der geneigte Spieler dann überall registrieren und vernetzen und zudem die zahlreichen Ligen, Turniere und den Manager-Modus freischalten möchte, möge er selbst abwägen.

Ins Abseits gestellt wird der Spieler mit Fifa 14 für Android und iOS gewiss nicht. Die nächste U-Bahn-Fahrt kann kommen.

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