Filmkritik „Der unglaubliche Burt Wonderstone“: Magische Komödie

der-unglaubliche-burt-wonderstone-warner-bros-youtube-screenshotWarner Bros./ Youtube Screenshot

Es gibt Filme, die bleiben einem nicht in Erinnerung. Bei Komödien verhält es sich im Allgemeinen so: Wenn der Film zwei, drei richtige „Lacher hat“ – dann bleibt was hängen. In geselliger Runde holt man auch nach Jahren Szenen aus dem Verborgenen. Nun ist das mit Humor immer so eine Sache für sich – und das sei gleich vorneweg genommen: Es wird natürlich Menschen geben, die über „Der unglaubliche Burt Wonderstone“ nicht werden lachen können. Nein. Sie werden nur so da sitzen in ihrem Kinosessel. Und eines nicht tun: Lachen.

Doch es wird sie geben, jene Cineasten, die sich auf den Klamauk um eine „zauberhafte Freundschaft“ einlassen können – und denen das Zauber-Szenario in Las Vergas zusagen wird. Und jene Menschen werden gut und gern lachen können – bis der Spuk sein Ende nimmt.


Die „magische“ Handlung: Burt (Steve Carell) und Anton (Steve Buscemi) kennen sich seit Kindheitstagen. Zwei Außenseiter, die – inspiriert durch die Zauberkunst von Rance Holloway (Alan Arkin) – mit der Zauberei beginnen. Und – so will es die Geschichte – eines Tages in Las Vegas eine große Show präsentieren.

Fast hätte es sich ausgezaubert

Alles… unglaublich? Nun, Rance Holloway (James Gandolfini), seines Zeichens Immobilienhai und Vater („Wie alt wirst du heute noch gleich?“ – „Zehn, Dad“) nimmt Burt und Anton unter Vertrag. Doch als Steve Gray (Jim Carry), ein durchgeknallter Zauberer (großartig!), mit seiner völlig abstrusen Straßenkunst beginnt, die Massen in seinen Bann zu ziehen, ist es plötzlich gar nicht mehr gut um die Show der beiden „Altmeister“ bestellt. Fast scheint es, als ob es sich ausgezaubert hätte. Doch mit Jane (Olivia Wilde) findet sich eine Unterstützerin – und wie durch Zauberhand trifft Burt auf seinen Lehrmeister Rance Holloway.

Während die Hauptdarsteller des Films alleine schon große Nummern sind, überraschen dann noch kleinere Auftritte von David Copperfield (nun ja, als David Copperfield) und Bully Herbig (irgend so ein Typ mit einer großen Katze).

Das Szenaraio lässt womöglich eine recht durchschaubare Klamotte erwarten. Doch weit gefehlt: Bitterböser Humor trifft Situationskomik, wie sie im Zauberbuche steht. Das Starensemble brilliert – allen voran Steve Carell und Alan Arkin begeisterten bereits gemeinsam in „Little Miss Sunshine“. Auch in „Der unglaubliche Burt Wonderstone“ passt fast alles zusammen.

Nun – ist der Film also zu empfehlen? Simsalabim: Alles wie zu Beginn des Artikels beschrieben.

„Der unglaubliche Burt Wonderstone“ startet im Verleih von Warner Bros. Pictures am 4. April in den deutschen Kinos.

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