Filmkritik: „Storm Hunters“ geht ins Auge

storm-hunters-warner-bros-screenshot-youtubeWarner Bros./ YouTube Screenshot

Was erwartet der Kinogänger von einem Katastrophenfilm? Die Katastrophe sollte – nun ja – nicht ausbleiben. Viel Action dürfte das Gebot der Stunde sein. Und ohne menschliche Tragödien darf es schon mal gar nicht ablaufen.

Unter diesen Gesichtspunkten macht „Storm Hunters“ alles richtig. Ein Team aus Klimaforschern und wahnwitzigen „Sturmjägern“, angeführt von Pete (Matt Walsh), düst durch die USA – immer auf der Suche nach dem größten Hurricane – und der spektakulärsten Aufnahme. Nach dem die Saison für das Team bis dato unzufriedenstellend verlief, braut sich auf einmal etwas zusammen: Es ist an der Zeit, das gepanzerte Gefährt in Stellung zu bringen – das Auge des Sturms naht.


Der Cast weiß zu überzeugen – das bekannteste Gesicht ist Richard Armitage, bekannt aus der Hobbit-Triologie. In „Storm Hunters“ spielt er einen umsorgten Familienvater – die Katastrophe lässt ihn und seine beiden Söhne im wahrsten Sinne des Wortes zusammenrücken. Aber auch eine Portion Teeanger-Liebe darf nicht fehlen – und das Dilemma einer Mutter, die ihre fünfjährige Tochter monatelang nicht in die Arme nehmen kann.

Regie führt Steven Quale – und dramaturgisch macht der Film vieles richtig. Dass hier eine Katastrophe die nächste jagt – sprich eine Windhose auf die nächste folgt – ist das Konzept, und auch der Kinogänger hat so kaum Zeit zum Durchschnaufen. Mit rund 90 Minuten hat das „Spektakel“ jedoch eine angenehme Spielzeit.

Und so bleibt die Hoffnung, dass Windhosen hierzulande zukünftig nicht vermehrt auftreten – denn die Schneisen der Verwüstung lassen im Film tief blicken. Zum Glück ist „Storm Hunters“ nicht vollends mit Pathos überladen – und die Bilderwucht, gepaart mit dem überzeugenden Score, drücken einen tatsächlich in den Kinositz.

„Storm Hunters“ startet im Verleih von Warner Bros. Pictures am 21. August in den deutschen Kinos.

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