Galaxy S3 und das verspätete 32 GByte Vergnügen

samsung-galaxy-s3-displaySamsung

Seit dem 29. Mai ist das Samsung Galaxy S3 offiziell in Deutschland erhältlich. In Testergebnissen schneidet es gut ab. Doch es gibt auch einige Unstimmigkeiten.

Bei einer Präsentation klingt das immer so schön: Das Samsung Galaxy S3 erscheint in gleich drei Speichervarianten. Geplant sei, so der IT-Gigant aus Südkorea bei der „Keynote“ in London, eine 16, eine 23 und eine 64 GByte-Variante. So schön, so gut.

Nun also könne sich – so die Theorie – ein jeder User selbst überlegen, wie viel Speicher er tatsächlich benötigt. Hört er viel Musik? Spielt er gerne? Oder ist er ein notorischer App-Sammler?

✎ Testergebnis: iPhone 4S schlägt Samsung Galaxy S3 „im Fallen“

Doch wer sich nun vor die Qual der Wahl gestellt fühlt, dem sei gesagt: Im Grunde genommen nimmt einem der „deutsche Markt“ die Entscheidung ab. Denn – mit einer Ausnahme – ist derzeit nur die 16 GByte-Variante für das S3 erhältlich. Zwar hat das neue Flaggschiff der Südkoreaner einen Slot für eine microSD-Karte, dennoch verwundert die Geschäftspolitik der „Einschränkungen“ ein wenig.

Einzig Vodafone hat derzeit auch eine 32 GByte-Variante im Angebot. In weißer Farbe – noch immer gibt es offenbar Lieferschwierigkeiten mit der blauen Variante – kostet das S3 beim Mobilfunkanbieter ohne Vertag satte 740 Euro. Mit Verträgen wird es entsprechend „billiger“ – doch ein Schnäppchen sieht ganz gewiss anders aus.


Freier Handel

Doch es gibt Hoffnung: Offenbar plant Samsung, hierzulande das Galaxy S3 auch mit einer 32 GByte-Variante im freien Handel anzubieten, allerdings erst im dritten Quartal.

✎ Flaggschiffe: Schlägt das Samsung Galaxy S3 Apples iPhone 4S locker?

Womöglich ist dann der Grundpreis auch schon etwas „gedrückt“, ein bekanntes Phänomen. Das Samsung Galaxy Nexus etwa ist Ende November letzten Jahres erschienen, und kostet bereits mehrere hundert Euro weniger als beim Release.

✔ Folge ukonio.de auf Twitter, Facebook oder Google+

Derweil soll es definitiv keine 64-GByte Variante in Deutschland und im Rest der EU geben, diese Option kann also komplett gestrichen werden. Zwar ist der Import möglich, doch die Preise haben sich gesalzen.

Wir halten fest: Das Samsung Galaxy S3 ist zwar erschienen, ist aber derzeit fast nur in weiß lieferbar und nahezu nur in der 16 GByte-Variante erhältlich.

Wer seufzt laut, weil er eine blaue Variante mit 32 GByte Speicher haben wollte? Geduldig sein du musst.

Kommentar hinterlassen zu "Galaxy S3 und das verspätete 32 GByte Vergnügen"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*