Giovanni di Lorenzo und der ganz große Wahlbetrug?

radiopreis-2011-giovanni-di-lorenzo-hamburg-andres-lehmannAndres Lehmann

Giovanni di Lorenzo hat geschummelt. In der ARD-Politplauderrunde Günther Jauch gab der Chefredakteur der Zeit am Sonntagabend zu Protokoll: „Ich muss zugeben, dass ich zweimal gewählt habe. Einmal gestern im italienischen Konsulat – und einmal heute in einer Hamburger Grundschule.“

Die Verwunderung ist groß, theoretisch droht di Lorenzo gar eine Haftstrafe – oder um im Bild der EU zu bleiben: Schwedische Gardinen. Nun ist zu lesen, di Lorenzo habe das alles nicht gewusst, obwohl Zeit Online vor wenigen Tagen noch über den „Umstand“ berichtet hat, dass Europäer mit zwei Pässen theoretisch auch zwei Mal wählen könnten. Was sie freilich nicht sollen.

Dass der Wahl-Hamburger (hi, hi) ein wenig schelmisch „aufzeigt“, dass die EU bei ihrem Wahlprozedere nachbessern muss, ist durchaus ein Fakt. Dass sich di Lorenzo nun aber hinstellt und sagt, er habe von all dem nichts gewusst und daher zwei Stimmen abgegeben… das ist irgendwie nicht stimmig.

Apropos öffentliche Erregung: War eigentlich Kevin Großkreutz wählen?

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