Google LG Nexus 4: Wurde die Produktion hochgefahren?

lg-nexus-google-screenshot-evleaksScreenshot/ evleaks

Das Google LG Nexus 4 war gewiss der „Überflieger“ der letzten Smartphone-Saison. Zwar war das Device samt 4,7 Zoll Display schnell vergriffen, doch der Preis sorgte für helle „Aufregung“.

Doch just die „Kampfansage“, die 8GB und 16 GB-Variante für rund 300 und 350 Euro anzubieten, führte auch dazu, dass das Nexus 4 ruckzuck „untertauchte“. Angeblich sollen zum Verkaufsstart unter 100.000 Exemplare fertig zusammengeschraubt gewesen sein. Mittlerweile hat sich die Lage entspannt: Im Google Play Store ist das Smartphone verfügbar, und auch im freien Handel ist das Device zumeist zu erstehen.

In einem Forum wurden nun wüst die IMEI-Nummern (International Mobile Station Equipment Identity, puh) durchleuchtet. Dank einer Website von LG kann der Code eingegeben werden, und man erhält wissenswerte Infos über sein Device. Sprich: Welche Farbe hat es, setzt es auf 8 oder 16 GB oder in welchem Land ist es in Betrieb.


Doch offenbar ist ob der Nummer auch ersichtlich, wie viele Nexus 4 von LG Electronics schon verkauft worden: Angeblich gingen von der – wohlgemerkt – schwarzen Variante des Nexus 4 bis dato rund eine Million Exemplare über den Ladentisch.

Nexus 4: Ein wahrer Verkaufsschlager?

Nun wurde das iPhone 5 bereits zum Verkaufsstart letzten Herbst binnen weniger rund fünf Millionen Mal verkauft (so schallte es aus dem IT-Wald), doch wenn man bedenkt, dass das Nexus 4 im Grunde genommen wochenlang stets vergriffen war, überrascht die Zahl dann doch. Immerhin wurde das Gerücht zerstreut, wonach nur sieben Nexus 4 hergestellt wurden.

Immer wieder geisterten zunächst Gerüchte durch das Netz, warum das Nexus 4 so „schlecht“ verfügbar war: Hatten LG und Google womöglich einen Vertrag aufgesetzt, der die Produktionszahl „deckelt“; damit LG auch noch weitere Smartphones (Optimus) verkaufen kann? Oder war die ganze Kiste nur ein PR-Gag? Nun ganz offensichtlich meinen es LG und Google nachhaltig ernst – denn die Produktion soll deutlich angekurbelt worden sein.

Zwar fehlt die Unterstützung von LTE, doch das Gesamtpaket überzeugt viele Nutzer – und Tester. Android 4.2 Jelly Bean ist von Beginn an als mobiles Betriebssystem gesetzt. Und wie bei Nexus-Geräten üblich: Ohne gesonderte Benutzeroberfläche – quasi Android pur.

Wer sich so denn dieser Tage über den Store Google Play das Nexus 4 „greifen“ möchte, der muss sich bei der 8 GB-Variante auf zwei bis drei Wochen Lieferzeit einstellen. Die Lieferung des Nexus 4 samt 16 GB erfolgt laut Angaben von Google in weniger als einer Woche.

Wer hätte das Ende letzten Jahres noch für möglich gehalten…

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