YouTube Nutzer in Kanada können ihre Provider auf Schnelligkeit testen

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Der Weg ist das Ziel – das dachte sich wohl auch Google: In Kanada können Nutzer nun einen Geschwindigkeitstest durchführen um zu „checken“, wie schnell das Video tatsächlich lädt. Denn: Wenn ein Video mit Verzögerungen dargestellt wird, liegt das in der Regel nicht an den bis unter die Zähne „bewaffneten“ Google-Servern, sondern an der jeweiligen Internetverbindung, auf die der Nutzer vertraut.

Wenn man so möchte, setzt der IT-Gigant aus Mountain View nun die Provider unter Druck, denn Google stellt einen „Video Quality Report“ zur Verfügung in dem genau dargelegt wird, wie schnell die einzelnen Provider „liefern“, sprich die Videos darstellen. Das alles hat Google auf einer neuen Seite anschaulich dargelegt.


Der Test ist natürlich auf freiwilliger Basis – und aktuell wird der Testballon nur in Kanada gestartet. Doch: Google plant offenbar, auch die Internetverbindungen in anderen Ländern zu prüfen. Somit werden die Provider durchaus unter Druck gesetzt. Und jene Nutzer, die im Netz regelmäßig YouTube-Videos schauen – in Deutschland ob des anhaltenden Gema-Streits bekanntermaßen eingeschränkt – überlegen sich womöglich genau, mit welchem Provider sie einen neuen Vertrag abschließen.

Sitzenbleiben?

Die Testkriterien lesen sich wie folgt: Google prüft, wie gut der Provider ein Video in HD-Qualität darstellen kann. Wenn beispielsweise ein YouTube-Video mit 720p ohne Ruckler und Verzögerungen geladen wird, dann verleiht Google den Stempel „YouTube HD-geprüft“.

Doch es gibt auch die Wertungen „Standardleistung“ und das – nun ja – Prädikat „angemessene Ladezeit“.

Das klingt so ein wenig nach dem guten alten Zeugnis-Spruch: „Er war meistens pünktlich und zuweilen leistungswillig.“

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