Willkommen bei Sandra Maischberger?

gottschalk-live-neues-studio-gysi-bendzko-ard-pilipp-hageniARD/Philipp Hageni

Das ist wirklich schade: Die anhaltende Kritik am Format „Gottschalk Live“ ging an den Machern wahrlich nicht spurlos vorbei. Doch warum nun alles über den Haufen geworfen wurde, bleibt ein kleines Rätsel.

Aber der Reihe nach: Ein Studiopublikum zu „installieren“, war eine gute Idee. Doch der Umstand, dass die hübsche Wohnzimmerdeko komplett entfernt und aus der „Wohnung“ im Berliner Humboldt Carré ein 0815-Fernsehstudio gemacht wurde, erstaunt. Gottschalk könnte so genau so gut aus einem Container auf einer grünen Wiese in Unterhaching senden statt aus Berlin Mitte.

Kein Tageslicht

Eine Woche lang wurde gewerkelt, am Montag konnte das fast fertige „neue“ Studio um 19:20 Uhr der Weltöffentlichkeit präsentiert werden. Die Gespräche mit Sänger Tim Bendzko und Linken-Fraktionschef Gregor Gysi waren dabei kurzweilig und nicht gehetzt, hätten aber in der „alten“ Studiokulisse genau so gut funktioniert.

Der DSDS-Einspieler hingegen war ärgerlich, Crosspromotion der Produktionsfirma für einen vermeintlichen Aufreger im „befreundeten“ Sender?

Die ARD hat nun eine weitere Talkshow. Diesmal im Vorabend. Es wird weiter getüftelt. Aber die Fenster sind verschwunden.

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